Conrad: Zehn Jahre erfolgreiche Entwicklung am Cospudener See

Markkleeberg. Seit zehn Jahren gibt es am Cospudener See im Leipziger Südraum eine positive Entwicklung. Im Juni 2000 wurde das von der LMBV geflutete Tagebaurestloch für die Freizeit-Nutzung freigegeben. Seither hat sich die einst „triste Mondlandschaft“ zu einem beliebten Naherholungsgebiet entwickelt. Vertreter der Anlieger-Städte Leipzig, Markkleeberg und Zwenkau sagen der Region eine weiter wachsende touristische Nutzung voraus. Die Gäste in den Ferienwohnungen direkt am Cospudener See kämen inzwischen von immer weiter her, etwa aus Bayern, Baden-Württemberg oder Nordrhein-Westfalen, sagte Betreiber Christian Conrad bei einem Pressetermin in Markkleeberg. Vergangenes Jahr zählte er 4.000 Übernachtungen; im Sommer seien die Unterkünfte - ebenso wie jene am benachbarten Markkleeberger See - komplett ausgebucht. Er sehe durchaus Bedarf für weitere Ferienwohnungen. Der Cospudener See ist Teil des „Leipziger Neuseenlandes“, das mehrere geflutete Restlöcher des Braunkohle-Tagebaus in der Region umfasst. Die teils noch nicht fertigen Gewässer sollen nach und nach miteinander verbunden werden. Verantwortung für die Fertigstellung der Seen trägt der bundeseigene Bergbausanierer LMBV. 2014 soll man mit dem Boot den Cospudener, Zwenkauer, Markkleeberger und Störmthaler See sowie das Zentrum der Großstadt Leipzig erreichen können. Dazu müssten noch rund 30 Millionen Euro investiert werden, sagte die Leiterin des Leipziger Amtes für Stadtgrün, Inge Kunath. Im August dieses Jahres soll als erster Schritt der so genannte „Kurs 1“ des Gewässer-Verbundes eröffnet werden, die Verbindung vom Stadthafen Leipzig zum Cospudener See.

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