LMBV: Besuch der Ministerpräsidenten Platzeck und Tillich am 20.09.2010 zur LISA-Übergabe an die Region

Senftenberg. Das Lausitzer Seenland nimmt sowohl auf brandenburger als auch auf sächsischer Seite immer weiter Gestalt an. Dafür hat die Interministerielle Seen-Arbeitsgruppe LISA des Landes Brandenburg und des Freistaates Sachsen in den zurückliegenden Jahren die entscheidenden Weichen gestellt. Am 20. September 2010 soll die Verantwortung von der LISA an die Region, insbesondere die Landkreise im Seenland übergehen. Gleichzeitig sind die Arbeiten am Brückenbauwerk über den Verbindungskanal zwischen dem Partwitzer und Neuwieser See (Überleiter 6) soweit fortgeschritten, dass gleichzeitig auch eine symbolische Freigabe der Staatsstraße 234 erfolgen kann. Die LMBV organisiert aus diesem Anlass gemeinsam mit den Landräten des Landkreises Bautzen sowie des Landkreises Oberspreewald-Lausitz auch die Übergabe der LISA-Inhalte an die Region am 20. September 2010 von 15:00 Uhr bis 16:00 Uhr auf der Brücke der Staatsstraße 234, Höhe Überleiter 6. Die LMBV ist stolz darauf, dass der Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Matthias Platzeck, und der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Stanislaw Tillich, ihr Kommen zugesagt haben und Grußworte am Überleiter 6 sprechen werden. Zuvor ist auf der Baustelle des Überleiters 12 ein Informationsrundgang für einen kleinen Teilnehmerkreis unter Einbeziehung der Medien vorgesehen. Die Länderübergreifende Interministerielle Seen-Arbeitsgruppe beschloss in ihrer konstituierenden Sitzung im März 2001, als Arbeitsgrundlage ein gemeinsames Positionspapier zu erstellen. Das Positionspapier sollte dazu beitragen, die länderübergreifende touristische Nutzung der Lausitzer Seenkette durch die Schaffung schiffbarer Verbindungen zielgerichtet voranzubringen. Diese Arbeitsgrundlage wurde im August 2001 durch die Staatssekretäre der Wirtschaftsministerien bestätigt. Eine Fortschreibung mit einem entsprechenden Sachstandsbericht wurde im Juli 2005 vorgelegt und die damals verbliebenen Aufgaben konkretisiert. Diese Aufgaben konnten in der Zwischenzeit soweit abgearbeitet bzw. erfolgreich erledigt werden, dass die Verantwortung für die weitere Entwicklung des Lausitzer Seenlandes in regionale Verantwortung übergehen kann.

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