Antworten auf Fragen zur Sicherheit von gekippten Böschungen - Überprüfungen durchgeführt

Senftenberg. Am 06.12.2010 hat das Wirtschaftsministerium des Landes Sachsen-Anhalt (MW) gemeinsam mit dem Gutachter des Landesamtes für Geologie und Bergwesen (LAGB) in Sachsen-Anhalt, Dr. Clostermann, eine Pressekonferenz zum Stand der Ursachenermittlung zum Böschungsunglück von Nachterstedt durchgeführt. Mit Bezug auf die schriftliche Presseinformation des MW hat die LMBV wie folgt Stellung genommen: "…Unmittelbar nach dem Böschungsunglück von Nachterstedt hat die LMBV alle Tagebauböschungen, darunter auch die Kippenböschungen in ihrem Verantwortungsbereich in der Lausitz und in Mitteldeutschland, einer erneuten Überprüfung unterzogen. Dabei hat sie als bergrechtlich verantwortliches Unternehmen auch externe Ingenieurbüros verschiedener Fachdisziplinen sowie staatlich anerkannte Sachverständige für die Standsicherheit von Böschungen eingesetzt. In einzelnen Bereichen wurden weitergehende und vertiefende Untersuchungen eingeleitet, bei denen auch die teilweise vorhandenen Altstrecken berücksichtigt wurden. Im Ergebnis dessen wurde die Standsicherheit dieser Kippenböschungen festgestellt bzw. dort, wo notwendig, vorsorglich auch Absperrungen erweitert und Nachuntersuchungen eingeleitet. Die Ergebnisse der Überprüfungen zur Standsicherheit von Kippenböschungen wurden den Bergbehörden der Länder, darunter dem Landesamt für Geologie und Bergwesen (LAGB) in Sachsen-Anhalt, übergeben. Eine erneute Überprüfung der Standsicherheit der Böschungen an allen Standorten der LMBV über die vorgenannten Prüfungen hinaus sowie unter strikter Einhaltung der bereits getroffenen Festlegungen wird nicht für erforderlich gehalten."

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