Fast 5.000 Hektar Sperrbereiche wieder nutzbar, wenn auch eingeschränkt – Weitere Untersuchungen geplant

Senftenberg. Bei einem Pressegespräch am 31.03.2011 stellte der Vorsitzende der Geschäftsführung der LMBV, Dr. Mahmut Kuyumcu, die Ergebnisse der Untersuchun-gen der LMBV auf rund 17.500 Hektar Innenkippen in der Lausitz, die in den zurück-liegenden zwei Jahren vorsorglich gesperrt worden waren, dar. Dazu waren in den zurückliegenden Monaten 35 großräumige Bergbausanierungsbereiche von 14 Gutachterteams untersucht worden. Die bis Ende März vorliegenden Gutachten wurden in drei Sachverständigen-Arbeitsgruppen bewertet, bei der LMBV-Geotechnik evaluiert und mit den Bergbehörden erörtert. Im Ergebnis dessen sind bei einer zusätzlichen Ausweisung von Sperrflächen in einer Größe von 1.591 Hektar aber auch 4.825 Hektar Land- und Forstflächen wieder nutzbar, diese jedoch mit unterschiedlichen Einschränkungen. Es gilt das Prinzip der notwendigen Sicherheit. Bei den jetzt noch in Sperrung befindlichen Flächen sind auch rund 100 Nachnutzer, darunter 26 Landwirtschaftsunternehmen und 17 Forstwirte sowie 24 Gewerbebetriebe, aber auch vier Windparkbetreiber betroffen. Mit diesen werden nunmehr individuelle Gespräche von der LMBV aufgenommen, um  künftig ggf. eingeschränkte Nutzungen mit Tonnagebegrenzungen festzulegen, alternative Ersatzflächen zu beschaffen oder einen Ausgleich im Sinne einer Schadensregulierung zu finden. In verschiedenen Veranstaltungen sollen die Bewertungsergebnisse den Betroffenen, so zum Beispiel mit betroffenen brandenburger Landwirten am Nachmittag des 31.03.2011 und mit sächsischen Landräten und Bürgermeistern in Dresden am 05.04.2011 beim Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit (SMWA) vorgestellt bzw. in weiteren Gesprächsrunden in Brandenburg sowie Sachsen noch weitergehend erörtert werden. Den gegenwärtigen Arbeitsstand der Sperrflächen bzw. der eingeschränkt nutzbaren Flächen kann in der Fotogalerie auf der LMBV-Homepage eingesehen werden.

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