LBGR: Geländebrüche in der Lausitz – Experten berieten zur geotechnischem Sicherheit in Cottbus

Cottbus. Unter dem Titel „Geländebrüche in der Lausitz – Diskussion zur geotechnischem Sicherheit“ hatte das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg (LBGR) für den 07. April 2010 zu einem 2. Geotechnischem Workshop nach Cottbus eingeladen. Der Einladung folgten Sachverständige für Böschungen, Behördenvertreter der Braukohlenreviere Rheinland, Mitteldeutschland und der Lausitz, der LMBV, der Vattenfall Europe Mining AG, der Universitäten Freiberg und Cottbus sowie Ingenieurbüros. Die Vorträge befassten sich mit dem Stand der Ursachenermittlung der Geländebrüche der letzten Monate. Diese Geländebrüche waren Veranlassung, die Sperrgebietserweiterung in den Sanierungsbereichen im Land Brandenburg auf mehr als 21.000 ha auszudehnen. In der Bewertung der Ursachen, wie Grundwasser-Wiederanstieg, Tagebautechnologie, Sand- / Körnungsaufbau etc. besteht Einigkeit unter den Sachverständigen. Für die zukünftigen geotechnischen Verfahrensweisen zur Bodenstabilisierung wurden Lösungswege aufgezeigt, dennoch müssen die ausgewiesenen Sperrbereiche aufrechterhalten bleiben. LMBV-Chefingenieur Klaus Zschiedrich informierte u.a. über die Bildung eines geotechnischen Beirates bei der LMBV. Der Leiter Geotechnik der LMBV, E. Scholz, sprach über Erkenntnisse und Schlussfolgerungen für die weitere Sanierung. Das begonnene Dialogforum um das Thema geotechnische Sicherheit wird zukünftig vom LBGR im halbjährigen Turnus gemeinsam mit dem Sächsischen Oberbergamt Freiberg fortgeführt. (Quelle: LBGR)

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