GP Joule: Einer der größten Solarparks Deutschlands geht bald auf Meuroer Kippenflächen ans Netz

Senftenberg/Meuro. Der mit einer Leistung von 70 Megawatt „größte deutsche Solarpark“, so die Investoren, werde zurzeit im Süden Brandenburgs auf wiedernutzbar gemachten Flächen des LMBV-Tagebaus Meuro ans Netz geschaltet. Die komplette Inbetriebnahme der Photovoltaik-Anlage auf Kippenflächen im ehemaligen Tagebau Meuro (Foto oben/Stand Mai 2011) solle Ende August 2011 abgeschlossen sein, sagte eine Sprecherin des Generalunternehmers GP Joule im nordfriesischen Reußenköge am 23.08.2011 einer Nachrichtenagentur. Der Solarpark sei über 150 Hektar groß und umfasse vier Felder in der Nähe der Orte Meuro und Schipkau im OSL-Kreis. Die beiden Firmen unlimited energy GmbH aus Berlin und Luxcara GmbH aus Hamburg investierten den Angaben zufolge 140 Millionen Euro in das Projekt. Auf den wieder nutzbar gemachten Lausitzer Bergbaufläche wurden seit April über 300.000 Solarmodule installiert. Wegen der kurzen Bauzeit hat das Projekt Solarpark Meuro aus Sicht der Investoren Maßstäbe gesetzt. Mit der dort pro Jahr erzeugten Strommenge könne eine Kleinstadt mit 17.500 Haushalten versorgt werden, hieß es von GP Joule. Eine weitere Anlage bei Senftenberg ebenfalls auf Tagebauflächen mit 18 MWp wurde bereits 2010 von der Firma envia mit der Phoenix Solar AG (Foto unten /Stand 2010)  auf 65 Hektar errichtet. Damit etabliert sich die Solarstromerzeugung weiter in der Lausitz als zusätzliches Standbein der Energieerzeugung neben der Braunkohleverstromung und der Windenergienutzung.

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