Aus Ilse See wird Großräschener See - Erste Sitzung einer neuen AG Strukturanpassung Lauchhammer

Senftenberg. Am 29.09.2011 hat der Zweckverbandes Lausitzer Seenland Brandburg (LSB) in seiner Verbandsversammlung folgende Festlegungen zur Bezeichnung von Seen und Kanälen getroffen wurden: erstens wurde das Restloch im Tagebau Meuro, bisher als Ilse See geführt, in Großräschener See umbenannt. Zweitens soll der Überleiter 11 künftig als Ilse Kanal und drittens der Überleiter 12 als Koschener Kanal ausgewiesen werden. Die neuen Namen sollen laut Verbandsbeschluss mit sofortiger Wirkung angewendet werden. Die Umbenennung in Broschüren und Flyern nachzuvollziehen, wird ein längerer Prozess sein, beim dem LSB und LMBV beispielgebend voran gehen wollen. Ziel ist es, möglichst schnell die neuen Namen in der Region zu verwurzeln. Zu diesem Zweck wurde auch die spezifische See-Seite http://www.grossraeschenersee.com/ geändert. Ähnliche Internetseiten gibt es neu auch noch für http://www.altdoebernersee.com/ und http://www.sedlitzersee.com/.

Lauchhammer. Am 28. September 2011 fand im Rathaus der Stadt Lauchhammer die konstituierende Sitzung einer informellen „Arbeitsgruppe Strukturanpassung Lauchhammer“ unter Einbeziehung der LMBV statt. Ziel dieser Arbeitsgruppe ist es, die Weiterentwicklung der Stadt Lauchhammer unter dem Blickwinkel der Auswirkungen des Grundwasserwiederanstieges, der vorgesehenen Gefahrenabwehrmassnahmen und den notwendigen Sanierungsvorhaben in der Bergbaufolgelandschaft im Stadtgebiet konzeptionell zu erarbeiten und einen abgestimmten Maßnahmenkatalog zur Lösung der anstehenden Probleme gemeinsam zu besprechen. Eine nächste Sitzung ist im Dezember 2011 vorgesehen.

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