Braunkohlenindustrie sichert derzeit direkt und indirekt rund 33.500 Arbeitsplätze in Ostdeutschland

Cottbus. Die Braunkohlenindustrie sichert derzeit direkt und indirekt rund 33.500 Arbeitsplätze in Ostdeutschland. Allein in Brandenburg hängen 16.000, in Sachsen 10.500 Beschäftigte an diesem heimischen Bodenschatz. Als Auftraggeber und Investor ist die Braunkohlenindustrie mit einer Wertschöpfung von 2,4 Milliarden Euro im Jahr einer der bedeutendsten regionalen Wirtschaftsmotoren. Diese Rolle kann, so eine aktuelle Prognos-Studie, die Braunkohle auch langfristig beibehalten. Auf dem Weg zu einem klimafreundlichen, versorgungssicheren und preisstabilen Energiemix der Zukunft kann die Braunkohleindustrie in der Lausitz und in Mitteldeutschland langfristig eine Schlüsselrolle als Partner der erneuerbaren Energien spielen. Zugleich hat sie das Potenzial, noch über viele Jahrzehnte mit Milliardeninvestitionen und Zehntausenden Arbeitsplätzen die ostdeutsche Wirtschaft zu stärken. Zu diesem Ergebnis kommt die neue Studie der Prognos AG, die am 8. November 2011 in Cottbus vorgestellt wurde. Im Auftrag von Vattenfall und der MIBRAG mbH hat sie verschiedene Szenarien der Energiewende in Deutschland miteinander verglichen und den jeweiligen Einfluss auf die regionalwirtschaftliche Bedeutung untersucht. Mit einer Energiepolitik, die auf heimische Energieträger wie erneuerbare Energien und Braunkohle setzt, könne die Importabhängigkeit Deutschlands in der Brennstoffversorgung von heute 56 Prozent auf 12 Prozent im Jahr 2050 reduziert werden. Braunkohle kann als wichtiges Regulativ zur Netzstabilität und Versorgungssicherheit beitragen. Aktuell liegt der Anteil der Braunkohle an der deutschen Bruttostromerzeugung mit rund 24 Prozent deutlich über dem Anteil an der installierten Leistung von rund 14 Prozent. Quellen: PM der Vattenfall Europe AG und der MIBRAG vom 08.11.2011

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