Zur Verabschiedung ein Freiberger Ehrenkolloquium für den Oberberghauptmann Prof. Reinhard Schmidt

Freiberg. Der scheidende Chef des Sächsischen Oberbergamtes, Reinhard Schmidt, wurde an seinem 65. Geburtstag am 11.11.2011 mit einem Kolloquium in Freiberg in den Ruhestand verabschiedet. Prof. Reinhard Schmidt hat 20 Jahren als Präsident das Sächsische Oberbergamt, zuletzt als Oberberghauptmann, geleitet. Der Sohn einer Berg- und Hüttenmannsfamilie erwarb auf dem Gymnasium in Hattingen die Hochschulreife. Nach Beendigung seiner Studienzeit zwischen 1969 und 1975 im Studiengang für Bergbaukunde an der Technischen Universität Clausthal war Dipl.-Ing. Schmidt bis 1976 als Steiger tätig. Anschließend folgte eine Referendarstätigkeit bei verschiedenen nordrhein-westfälischen Bergbehörden. 1978 legte Schmidt die 2. Staatsprüfung ab und war an verschiedenen Stationen der niedersächsischen Bergbehörden als Dezernent tätig. Ab dem Jahre 1991 half der Bergassessor Schmidt beim Aufbau der Bergverwaltungen in der früheren DDR. Im Mai 1991 wurde Schmidt zum Referatsleiter Bergwesen im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit ernannt und leitete die Arbeitsgruppe zur Wiedererrichtung des 1946 aufgelösten Sächsischen Oberbergamtes, dessen Präsident er seit Dezember 1991 war. Seit dem Wintersemester 1996/97 lehrte Schmidt im Fach Bergrecht an der TU Bergakademie Freiberg. 2001 erfolgte seine Berufung zum Honorarprofessor für Bergbausicherheit und bergrechtliche Genehmigungsverfahren an der Fakultät für Geowissenschaften, Geotechnik und Bergbau. Schmidt ist leidenschaftlicher Sammler bergmännischer Utensilien und besitzt eine der größten Sammlungen bergmännischer Geleuchte in Deutschland.  Nachfolger des SächsOBA-Chefs wird der Geologe Bernhard Cramer. Fotos: LMBV-Archiv

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