Die Seenmacher konnten 2011 nur gebremst fluten - Vorläufige LMBV-Flutungsergebnisse des Jahres

Senftenberg/Leipzig. Die LMBV kann als Flutungsergebnis des Jahres 2011 - nach heutiger Abschätzung bis zum 31.12.2011 - eine Flutungsmenge von ca. 45 Mio. m³ für die Lausitz verzeichnen. Die Flutungszentrale Lausitz steuerte von Senftenberg aus den Wasserstand in mehr als 30 größeren Lausitzer Bergbaufolgeseen. Weitere 35 Mio. m³ sind im mitteldeutschen Verantwortungsbereich der LMBV den dortigen 23 größeren Bergbaufolgeseen planmäßig zugeleitet worden. Die Flutungs-Schwerpunkte in Mitteldeutschland lagen im Zwenkauer und Störmthaler See in Sachsen mit zusammen 16 Mio. m³ sowie dem Geiseltalsee in Sachsen-Anhalt mit 14 Mio. m³. Zusammen sind dies hochgerechnet rund 80 Mio. m³ Flutungswasser in 2011 gewesen, etwas weniger als die Hälfte des Vorjahres. Im Jahre 2010 konnten noch insgesamt ca. 165 Mio. Kubikmeter Flutungswasser den Tagebaurestlöchern zugeführt werden, davon ca. 107,4 Mio. Kubikmeter in der Lausitz und 57,6 Mio. Kubikmeter in Mitteldeutschland. Der Schwerpunkt bei der Wassersteuerung lag daher 2011 rückblickend auf der Flutung des Restloches Meuro mit insgesamt rund 23 Mio. m³. Dies bewirkte dort allein einen weiteren Wasserspiegelanstieg von 4,80 Meter seit Januar 2011 sowie eine flächenmäßige Ausweitung.Im Spreegebiet lagen die Schwergewichte der Flutung 2011 bei der Spülungsflutung und der Stützung der Speicherbecken Bärwalde mit einer Einleitung von bisher 33,4 Mio. m³ sowie dem Speicherbecken Burghammer mit einem Plus von bisher 7,8 Mio. m³.

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