Bergbausanierer unterstützen im Kampf gegen Hochwasser

Unterstützung durch LMBV in Bitterfeld, Zwenkau und der Lausitz

Senftenberg/Leipzig/Bitterfeld. Seit Beginn des Hochwassers unterstützt die LMBV die regional Verantwortlichen mit Manpower und Informationen. So wirken Mitarbeiter der LMBV als Sachverständige im Krisenstab in Bitterfeld beratend mit. Dies erwies sich als hilfreich, nachdem die hochwasserführende Mulde in das Restloch Rösa durchbrach und dies zur Aufhöhung des dortigen Seelhausener Sees führte. Gemeinsam mit dem Krisenstab wurden beratend Varianten zur Ableitung des schnell gefüllten Bergbaufolgesees gesucht, um ein springflutartiges Durchbrechen der Böschungen zum tiefer gelegenen Großen Goitzschesees bei Bitterfeld zu verhindern. LMBV-Chef Prof. Kuyumcu wurde vor Ort von Experten der LMBV dabei unterstützt.

Bei einem Besuch der Bundeskanzlerin A. Merkel am 06.06.2013 an der Goitzsche lobte sie Medienberichten zufolge, dass "Hand in Hand gearbeitet werde" und es eine große Solidarität gebe. Schon 2002 habe man von einer Jahrhundertflut gesprochen. Auf das jetzige Hochwasser sei das Land aber deutlich besser vorbereitet gewesen als 2002. Merkel sagte weiterhin einer Nachrichtenagentur zufolge, "dass die durch den Braunkohletagebau in der DDR entstandenen Seen rund um Bitterfeld-Wolfen Bundesliegenschaften seien und der Bund in der Verantwortung stehe". LMBV-Fotos Bitterfeld und Rösa von Michael Kuhla

Ach an anderen Stellen in den Hochwassergebieten konnte die LMBV unterstützen: Mit der von der LMBV Anfang Mai 2013 fertiggestellten Hochwasser-Entlastungsanlage an der Weißen Elster gelang es der LTV, rund 20 Mio. Kubikmeter Wasser in den Zwenkauer Bergbaufolgesee zu leiten und die Stadt Leipzig im Unterlauf der Weißen Elster mit schützen zu helfen. Auch in der Lausitz wurden Bergbaufolgeseen zur Kappung von Scheitelwellen der Schwarzen Elster und der Spree gemeinsam mit den zuständigen Behörden LTV und LUGV nutzbar gemacht. LMBV-Fotos von Reinhard Röhser - Zwenkau - und Uwe Steinhuber - RL Bluno.

Zurück