LMBV: Errichten einer Mole am Auslaufgraben der Goitsche vorgesehen

Mole soll Versanden des Ablaufgrabens verhindern

Leipzig/Bitterfeld. 2006 wurde – als Vorflut des Restloch-Verbundsystems und heutigen Seenverbundes Goitzsche – ein Ablaufgraben von der Goitzsche zur Leine angelegt. Infolge des uferparallelen Sedimenttransports aus dem südlichen Uferbereich des Goitzschesees versandete dieser Ablaufgraben in der Vergangenheit und musste beräumt werden. Um dies zu verhindern, wird circa 16 Meter südlich des Auslaufgrabens nun eine Holzpfahlmole errichtet. Im Zuge dieser Baumaßnahme sollen insgesamt drei Pfahlreihen aus Holzpfählen mit einem Durchmesser von 30 Zentimeter bis in eine Tiefe von max. 10,99 Meter unter Seewasserspiegel eingebracht werden. Die Mole besteht dabei aus einer Doppelpfahlreihe und einer in 10 Zentimeter Abstand befindlichen Einzelreihe. Zwischen der Doppelpfahlreihe und der Einzelpfahlreihe wird eine Abdichtung in Form eines Kombinationsgeokunststoffes mit Verstärkungen aus einer Baustahlbewehrungsmatte eingezogen. Das Herstellen der Mole erfolgt vom Wasser aus und soll Ende Mai 2017 abgeschlossen sein. Planer und Bauüberwacher ist G.U.B. Ingenieur AG. Auftragnehmerin der LMBV ist die Firma Streicher Tief- und Ingenieurbau Jena GmbH Co. KG.

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