Einwohnerversammlung in Kostebrau am 03.07.2014 zur Sanierung der L 60 – Keine Alternativtrasse möglich

Sowohl die geprüfte südliche als auch die nördliche potenzielle Umfahrungsstrecke der L 60 mussten verworfen werden

Senftenberg/Lauchhammer. Im Ortsteil Kostebrau fand am 03.07.2014 auf Einladung von Bürgermeister Pohlenz eine Einwohnerinformationsveranstaltung zur geplanten Sanierung der L 60 im Jahr 2016 statt. Auf einer davor gelagerten ähnlichen Informationsveranstaltung am 21.02.2014 hatten LMBV und Landesstraßenbauamt die Prüfung von Vorschlägen der Bürgerschaft zur Ertüchtigung von Gleistrassen als Ersatz bzw. Umfahrung während der notwendigen Landstraßensperrung zugesagt. Auf Einladung der Kommune und des Ortsvorstehers wurden nun die zugesagten Prüfergebnisse vorgestellt. Grundsätzlich wurden auch von den Vertretern des MIL und des LS bestätigt, dass zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit eine Sperrung der L 60 zwingend erforderlich sei.

Das Fazit der gründlichen gutachterlichen Prüfung der Gleisstrassen als Alternativen zur L60-Sperrung ist: auch die mögliche Nutzung der ehemaligen südlichen Gleistrasse ist aus gutachterlicher Sicht nicht durchführbar. Sowohl die geprüfte südliche als auch die nördliche potenzielle Umfahrungsstrecke der L 60 mussten daher verworfen werden. Nach Abwägung der dargestellten Verhältnisse und der notwendigen monetären Aufwendungen wird die mögliche Ertüchtigung einer Alternativtrasse zur L 60 als nicht verhältnismäßig eingeschätzt.

Auch das Landesstraßenbauamt hält nach der erfolgten Darstellung die notwendige Sperrung sowie die Sanierung der L60 auch nach eigener rechtlicher Prüfung als unabweisbar und für die Kosterbrauer rechtlich für zumutbar. Das MIL und die LMBV haben angeboten, das Ziel einer Reduzierung der Bauzeit von 18 Monaten auf maximal 1 Jahr durch Mehrschichtbetrieb intensiv zu verfolgen und die weiterführenden Planungen dahingehend zu qualifizieren.

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