Geierswalder Hymne zum Lausitzer Seenland uraufgeführt – Bergbaufolgesee in neuem Liedgut

Geierswalde. Anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Fördervereins Wasserwelt Geierswalde e.V. erlebte eine Hymne zum entstehenden Lausitzer Seenland vor Ort in der Geierswalder Gaststätte „Zur Grubenlampe“ ihre Uraufführung. Text und Melodie stammen von dem seit 1999 im Seeort lebenden 70jährigen Bernd Zieger. Im von den Geierswalder Volksmusikanten erstmals öffentlich vorgetragenen Liedtext heißt es: „Schwarzbraune Kohle – nannte man einst das Gold, das man mit viel Müh – aus der Erde holt; Scado und seine Flur, Weddingmühle auch, wanderten Stück für Stück – in des Baggers Bauch.“ Der Refrain lautet: „Lausitzer Seenland, unser kleines Meer. Menschen von nah und fern, kommen nun hierher. Wo einst ein Kohleflöz, blinkt jetzt hell ein See, Heimat verändert sich, vergessen ist das weh.“ Die zweite Strophe schließt dort an: „Heute ein Domizil, Geierswalder See, Menschen verschönern ihn, hatten die Idee. Heut treibt man  Wassersport, viel` schwören drauf. Und unser kleiner Ort - lebt so richtig auf.“ Die sechs Volksmusiker, die das Lied vorstellten, bekamen viel Beifall für diese neue Hymne. Quelle: Hoyerswerdaer Tageblatt der Sächsischen Zeitung vom 25.09.2012, S.17 //  In der neuen Ausgabe der LMBV-Unternehmenszeitschrift konkret hat es der markante Bergbaufolgesee auch auf den Titel geschafft. Das Foto stammt vom freischaffenden Fotografen-Meister Peter Radke und datiert vom 07.08.2012

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