19. Sitzung des Wissenschaftlich-technischer Beirates in Senftenberg

Berufung von Prof. Dr.-Ing. Holger Weiß vom Umweltforschungszentrum Halle/Leipzig

Senftenberg/Leipzig. Die Verbesserung der Wasserbeschaffenheit in den Bergbaufolgeseen und im Grundwasser ist ein wichtiger Bestandteil der bergbaulichen Sanierung. Innovative Verfahren und neuartige Ansätze, die von Ingenieurbüros, Sanierungsfirmen und wissenschaftlichen Instituten entwickelt werden, sind eine wesentliche Grundlage für effektive und nachhaltige Lösungen. Seit 2004 unterstützt ein "Wissenschaftlich-technische Beirat Wasserwirtschaftliche Maßnahmen" (WTB) die LMBV und die Geschäftsstelle des Steuerungs- und Budgetausschusses (StuBA) bei der Bewertung dieser neuartigen Verfahren.

Anerkannte, unabhängige Experten unterschiedlicher Disziplinen der Wasserwirtschaft sind in den Beirat berufen worden. Es gilt, Erfolg versprechende Forschungs- und Entwicklungsansätze aus den vielen Vorschlägen heraus zu identifizieren. In den regelmäßig durchgeführten Sitzungen des WTB wurden bisher knapp 85 Vorschläge diskutiert und Empfehlungen zur Durchführung, Überarbeitung oder Ablehnung ausgesprochen. Die Entscheidung zur Umsetzung eines Vorschlages als Pilot- und Demo-Vorhaben verbleibt aber bei der LMBV und den Vertretern der Finanziers.

Nun konnte die LMBV einen weiteren Experten für die Mitwirkung im Beirat gewinnen: Während der 19. Sitzung am 16. Juli 2013 in Senftenberg wurde Prof. Dr.-Ing. Holger Weiß, Leiter der Abteilung Grundwassersanierung im Leipziger Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ), in den wissenschaftlich-technischen Beirat berufen. Dort wird er seine Kenntnisse in die Behandlung eisen- und sulfatreicher Wässer einbringen. Prof. Weiß arbeitete nach seinem Studium an zahlreichen Forschungsprojekten zu bergbaubeeinflussten Landschaften.

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