LMBV: Ausgabe 06/2019 der Unternehmenszeitschrift konkret erschienen

Senftenberg/Leipzig/Sonderhausen. Blickt man zurück in die vergangenen Wochen und wagt einen Ausblick auf Kommendes, so wird auch klar: Es sind bewegte Zeiten, in denen auch die Mitarbeiter der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft aktiv sind. Das belegt auch die Ausgabe dieser „LMBV konkret“ einmal mehr. 

Im zu Ende gehenden Jahr 2019 wurden in vielen Projekten der Braunkohlesanierung und in den Verwahrungsmaßnahmen im Sanierungsbereich Kali-Spat-Erz gute Fortschritte erreicht. Beispielhaft sei hier genannt die Sicherung und Gestaltung des Tagebaurestloches Sedlitz, die Bodensanierung Schwarze Pumpe und die Böschungssanierung in Nachterstedt. Im Ergebnis der Arbeit konnte so der Concordiasee für eine teilweise Zwischennutzung freigegeben werden.

Wie auch bereits im Jahr 2018 waren die langanhaltende Trockenheit und die Hitzeperiode im Sommer eine große Herausforderung im Wassermanagement der LMBV. Im besonderen Fokus des Wassermanagements lag wiederum die Spree, die durch eine zielgerichtete Nutzung der Wasserspeicher und Talsperren sowie der Ressourcen der Bergbaufolgeseen auf einem definierten Mindestabfluss gehalten werden konnte. Weitere Fortschritte gibt es bei der Bewältigung der großen Anforderungen aus der Sicherung der Lausitzer Tagebauinnenkippen, der Bewältigung der Aufgaben bei den bergbaulich beeinflussten Fließgewässern und bei der Salzlaststeuerung der Kalihalden.

Bei den Gefahrenabwehrmaßnahmen gegen die Folgen des Grundwasserwiederanstieges hat die LMBV im Jahr 2019 die Zielstellungen nicht vollumfänglich erreicht. Die Ursachen liegen sowohl in der Komplexität der Rahmenbedingungen bei diesen Maßnahmen außerhalb der bergrechtlichen Betriebspläne als auch in der bekannten Situation am Markt mit fehlenden Kapazitäten sowohl bei Bauleistungen aber auch bei Ingenieur- und Sachverständigentätigkeiten.

Mit der Übergabe von fertiggestellten Freizeitanlagen in Finanzierung der Länder wie am Berzdorfer See, dem Bärwalder See und dem Schladitzer See oder auch der Freigabe des Barbarakanals wurden bei den Projekten zur Erhöhung des Folgenutzungsstandards gute Ergebnisse erreicht. Die im Jahr 2019 erreichten Ergebnisse zeugen von der zielgerichteten Arbeit der LMBV und sind Basis für die kontinuierliche Weiterführung der Bergbausanierung. "Es kommt (jedoch) nicht darauf an, die Zukunft vorauszusagen, sondern auf die Zukunft vorbereitet zu sein,“ so bereits Perikles.

Zum Jahreswechsel endet nun auch planmäßig die berufliche Tätigkeit des Geschäftsführers Klaus Zschiedrich bei der LMBV. „Im Rückblick waren es erfüllte Jahre mit stets interessanten Aufgaben,“ unterstrich Zschiedrich zum Abschied. „Ich danke dem Gesellschafter der LMBV und allen Partnern der Bergbausanierung für das stets entgegengebrachte Vertrauen, die konstruktive Zusammenarbeit und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der LMBV für ihre engagierte Arbeit.“ Die Aufgabe des Technischen Geschäftsführers der LMBV wird ab dem 1. Januar 2020 der Assessor des Bergfachs Bernd Sablotny übernehmen.

Archivbild: Klaus Zschiedrich mit Olaf Scholz im Fachgespräch / 2019

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