LMBV: Bau für Laugentransportleitung von Menteroda in Richtung Wipperdorf gestartet

Sickerwässer der Kalirückstandshalde Menteroda werden nach 2020 dem Stapelbecken in Wipperdorf zugeleitet

KSE-Baustelle für Laugenleitungsbau: Vorlaufende Maßnahmen der Archäologen zur Trassenuntersuchung

Sondershausen. Nach einem fast vier Jahre dauernden, intensiven und umfangreich abgestimmten Planungs- sowie Genehmigungsprozess hat das Thüringer Landesbergamt Ende November 2018 der LMBV, Sanierungsbereich Kali-Spat-Erz, die Zustimmung für den Bau einer Laugentransportleitung zum Transport von Sickerwässer der Kali-Rückstands-Halde Menteroda erteilt.

Somit konnte das Ausschreibungs- und Vergabeverfahren für die damit verbundenen Arbeiten zum Bau der künftigen Laugentransportleitung von Menteroda in Richtung Wipperdorf ausgelöst und mit den Arbeiten begonnen werden.

In einem ersten Schritt erfolgten von Ende 2018 bis zum Frühjahr 2019 die notwendigen Holzungs- und Naturschutzmaßnahmen entlang der vorgesehen Trasse. Anfang Mai hat das Thüringer Landesamt für Denkmalpflege mit den bauvorgreifenden archäologischen Untersuchungen zunächst im Bereich Holzthaleben begonnen.

Ab Ende Mai werden unter Beachtung der umweltrechtlichen und naturschutzfachlichen Auflagen die Arbeiten für Wege-, Straßen- und Gewässerquerungen im Horizontalbohrverfahren aufgenommen. Im Anschluss werden die eigentlichen Leitungsverlege-Maßnahmen folgen.

Die Inbetriebnahme der Leitung ist für Ende 2020 vorgesehen. Damit wird die Grundlage dafür geschaffen, dass die nach dem Ende der Verwahrung der Grube Volkenroda langfristig auftretenden Sickerwässer der Kalirückstandshalde Menteroda dem Stapelbecken in Wipperdorf als zentralem Element der Salzlaststeuerung im Südharzrevier zugeführt werden können.

LMBV-Archivfoto der Halde Menteroda

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