LMBV: Bau modularen „Eisenfängers“ am Spree-Altarm nahe der Ruhlmühle kommt gut voran

Ziel: Bis Oktober 2020 soll Anlage zum Eisenreduzieren in den Probebetrieb gehen

Senftenberg/Neustadt an der Spree. Im Rahmen der Bergbausanierung entsteht derzeit im Ortsteil Döschko nahe der Ruhlmühle eine weitere modulare Wasserbehandlungsanlage i.A. der LMBV.

Die Firmen TWB und UMTEC errichten in Sachsen seit November 2019 am Altarm der Spree eine weiterentwickelte Anlage zum Eisenreduzieren. Ziel aller Beteiligten der ARGE MWBA Ruhlmühle ist es, bis Oktober 2020 die Anlage in den Probebetrieb zu nehmen.

Dafür arbeiten die beauftragten Ingenieur- und Baufirmen LUG, GIP, UMTEC und TWB kontinuierlich an der Umsetzung des LMBV-Vorhabens. Die Aufstellflächen für die EHS-Container der Zentrifuge wurden bereits hergestellt. Zur Wasserentnahme aus dem Altarm wurde bereits eine Sohlschwelle in den Flusslauf gebaut und der Altarm dafür temporär in einem Rohr umgeleitet. Künftig wird mit Pumpen das eisenbelastete Vorflutwasser in die MWBA gehoben. Es kommt zunächst in das Reaktionsbecken, dessen künftige Konturen sich durch die Spundwände bereits erahnen lassen.

Angelegte Sohlschwelle im Altarm

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