LMBV: Bergbausanierer sind wichtiger Partner beim Auftakt zu Lausitzer Seenlandtagen

Noch trockener Hafen in Großräschen bietet imposante Kulisse für Saisonauftakt 2017

Großräschen/Senftenberg. Am 22. April 2017 wurden die diesjährigen Lausitzer Seenlandtage am künftigen Hafenbecken am entstehenden Großräschener See gestartet.

Auf Einladung der Zweckverbände im Seenland und der Kommune Großräschen hatte sich viele Akteure des Strukturwandels in der Seestadt eingefunden, darunter der Landrat SPN Altekrüger, der OB aus Hoyerswerda, Skora, die Amtsdirektoren von Altdöbern und Kleine Elster, die Bürgermeister und Elsterheide, Senftenberg u.a. Orten, der Präsident des LBGR, Thiem und der LMBV-Chef Zschiedrich. Mit der „Seeschlange“ wurde gemeinsam das noch trockene Hafenbecken erkundet. Auf dem sandigen Untergrund hatte die Bahn Schwierigkeiten, voranzukommen. Dank dem engagierten Zupacken der männlichen Gäste, darunter auch LMBV-Projektmanager Jens Bäcker, konnte die „Seeschlange“ wieder ausfahren. Musikalisch wurde der Saisonauftakt vom Großräschener Fanfarenzug begleitet. Bürgermeister Zenker nutzte die Gelegenheit, das Gebäude des Hafenmeisters, das Zielhaus am Hafen, einzuweihen. Die LMBV war im Pavillon des angrenzenden Seehotels mit einer Präsentation vertreten. Dort besuchte auch die Figur der Gräfin von Heineken, als Werbefigur in Erinnerung an den Grafen Karl Heinrich von Heineken – Begründer von Schloss und Park Altdöbern - die LMBV-Vertreter.

Der Vorsitzende der Geschäftsführung der LMBV, Klaus Zschiedrich, betonte in seinen Grußworten, dass der Wasserstand im Restloch Meuro Mitte April 2017 bereits bei 95,27 m NHN mit einem Volumen von ca. 96,23 Mio. m³ liege. Rund 31 Mio. m³ sind zum Füllen des Wasserkörpers bis zur unteren Zielmarke noch notwendig. Bei einem Wasserstand von dann 100 m NHN wird der See eine Fläche von 767,30 ha haben. Derzeit läuft noch das Sichern von drei Böschungsbereichen am RL Meuro, so an der Victoriahöhe bis zur Seebrücke, an der Nordostböschung sowie der der Böschung im Bereich der Gartensparte Bergmannsfreud. Der Abschluss der wasserstandabhängigen Arbeiten ist bis Ende April 2017 geplant. Ab Herbst 2017 soll, sofern alle Genehmigungen vorliegen, noch eine Konditionierung des Wasserkörpers im Restloch starten. Die Nutzbarkeit der schiffbaren Verbindungen vom Großräschener See bis zum Spreetaler See stellte der LMBV-Chef voraussichtlich für die Saison 2022 in Aussicht.

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