LMBV: Einmalige Entschädigung für dauerhaft gesperrte Landwirtschaftsflächen angestrebt

Einzelgespräche mit 17 betroffenen Landwirtschaftsbetrieben in Vorbereitung

Senftenberg. Auf Anfrage von Medienvertretern führte die Leiterin der Abteilung Bergschadensmanagement / Sperrbereiche der LMBV Ilona Hoffmann am13.05.2016 aus: „Die LMBV hat in Abstimmung mit den Bergbehörden in Sachsen und Brandenburg derzeit rund 33.400 Hektar gekippte Flächen gesperrt. Davon sind auch 4.038 Hektar Landwirtschaftsflächen betroffen.

Von diesen liegen 2.867 Hektar in Brandenburg und 1.171 Hektar in Sachsen. Insgesamt bleiben von den 4.038 anteilig rund 1.700 Hektar künftig dauerhaft gesperrt. Betroffen davon sind insgesamt 17 Landwirtschaftsbetriebe. Weitere rund 2.300 Hektar sind momentan mit bereits in der Praxis erprobten Verhaltensanforderungen bewirtschaftbar.

Am 29.04.2016 hat die LMBV dem Landesbauerverband Südbrandenburg und den betroffenen Landwirten über die dauerhaft anhaltende Sperrung der 1.700 Hektar informiert. Bisher wurde im Zuge der Sperrung eine jährliche Entschädigung durch die LMBV gezahlt. Künftig soll dieser Wert durch eine einmalige Entschädigung abgelöst werden. Dazu sollen Wertgutachten erarbeitet und Einzelgespräche mit den Betroffenen aufgenommen werden.“

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