LMBV: IG BCE hat mit der Arbeitgeberseite einen Tarifkompromiss für LMBV-Beschäftigte erreicht

Individuelle Vergütungen werden um 2,3 % zum 1. Januar 2017 erhöht

Senftenberg/Cottbus. Wie der Landesbezirk Nordost der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie am 26.01.2017 mitteilte, haben sich die Tarifparteien bei der LMBV in der dritten Verhandlungsrunde geeinigt. Wie IG BCE-Verhandlungsführerin Birgit Grunow informierte, konnte in den späten Abendstunden des 25. Januar 2017 in der dritten Verhandlungsrunde nach komplizierten Verhandlungen ein Tarifkompromiss erzielt werden. Im Einzelnen beinhaltet das Ergebnis, das betriebsbedingte Beendigungskündigungen sind bis Ende 2020 ausgeschlossen sind und die individuellen Vergütungen um 2,3 % zum 1. Januar 2017 sowie um weitere 2,3 % zum 1. Januar 2018 erhöht werden.

Vereinbart wurde eine Neuregelung der Arbeitszeit ab 1. Juli 2017 sowie in einer weiteren Etappe ab 1. Juli 2018 mit einer Erhöhung von jeweils 0,5 Stunden/Woche. Die vereinbarten 7 Freischichten bleiben, wie tariflich geregelt, erhalten. Die Gesamtlaufzeit des Tarifabschlusses beträgt 24 Monate. „Mit diesem schwierigen Tarifabschluss haben wir Beschäftigungssicherung über die Laufzeit des Tarifabschlusses hinaus verhandelt und erneut Reallohnzuwachs durchgesetzt“, so Grunow weiter. Die Tarifkommission hat nach ausführlicher Bewertung des Verhandlungsergebnisses dem Tarifkompromiss zugestimmt. Die Arbeitgeberseite stellte dieses unter den Vorbehalt der Zustimmung durch die Aufsichtsgremien. Quelle: IG BCE LMBV-Tarifinfo Nr. 4 v. 26.01.2017

 

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