LMBV: Knappensee-Sanierung kommt voran – Leichte Rütteldruckverdichter im Einsatz

Schwimmender Bagger mit Mäkler und Rüttelbohle verdichtet Auffüllboden durch Vibration

Senftenberg/Groß Särchen. In den Herbst- und Wintermonaten wird in Projektträgerschaft der LMBV in bestimmten Uferabschnitten des Knappensees eine planmäßige sogenannte LRV, das ist eine leichte Rütteldruckverdichtung, inklusive eines Schallschutzes, umgesetzt.

Der notwendige Massenauftrag auf die in bestimmten Uferabschnitten hergestellten RDV-Dämme ist im November 2016 weitestgehend abgeschlossen worden. Nun sind derzeit zum Herstellen der sogenannten Trittsicherheit der aufgefüllten Massen - Ziel ist eine mitteldichte Lagerung - zwei Verdichtungsverfahren im Einsatz. Das Realisieren der leichten Rüttelverdichtung führt zum einen ein Spezialgerät der Firma BUG mit starr angebrachten Rüttelflaschen an einer Traverse des Waterking, vorrangig in Flachwasserbereichen, aus.

Bei einem zweiten Verfahrensansatz kommt das bisher bereits an anderer Stelle im Einsatz befindliche Trägergerät - der RDV - auch wieder zum Einsatz. Dieses wurde dafür mit einem Mäkler bestückt. Von diesem erfolgt die Kraftübertragung in die noch unverdichteten aufgefüllten Massen durch eine bauübliche Rüttelbohle. Die Rüttelbohle wird durch ihr Eigengewicht in den Auffüllboden gelassen. Beim Herausziehen der Bohle erfolgt eine Verdichtung durch Vibration. Zur Lärmminderung wurden entsprechende Vorrichtungen angebracht, so der zuständige Projektmanager.

Spekulationen um das Errichten einer „Spundwand“ im Knappensee sind aus Sicht der Bergbausanierer unbegründet: es verbleibt keine Spundwandbohle oder Rüttelbohle im Seeboden.

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