LMBV: Mit der Fallplatte wird der Weg zum Sedlitzer See verdichtet

Notwendige Bodenverdichtung der LMBV für Wegetrasse zum See bei Sedlitz startet im November

Senftenberg. Mitte Oktober begannen die vorbereitenden Arbeiten für die anstehende geotechnische Sicherung der Wegeverbindung zwischen der Ortslage Sedlitz und dem Sedlitzer Rundweg, dem sogenannten Hauptwirtschaftsweg Sedlitz. In der ersten Novemberwoche starten dann die eigentlichen Fallgewichts-Verdichtungsarbeiten (FGV). Das Umsetzen der LMBV-Sanierungsmaßnahme „FGV und Erdbau zur Sicherung der Wegetrasse HWW Sedlitz“ nahe der Ortslage Sedlitz ist bis 30.04.2016 geplant, so der zuständige LMBV-Projektmanager Jens Bäcker.

Die Sanierung der Wegeverbindung zwischen den asphaltierten Anschlussstellen erfolgt hauptsächlich mittels der Technologie der Fallgewichtsverdichtung. Diese kam beispielsweise beim Herstellen der Rennstrecke des Lausitzringes auf der Innenkippe Meuro in der Vergangenheit bereits zum Einsatz.

Die FGV im Regelbetrieb wird dabei in einem insgesamt 750 Meter langen mittleren Trassenabschnitt durchgeführt. Ein 74 Meter langer Abschnitt im Westen und ein 70 Meter langer Abschnitt im Osten werden mit reduzierter Fallhöhe zur Verringerung der Erschütterungen realisiert. Zwischen den westlichen und östlichen Trassenenden der FGV und den vorhandenen asphaltierten Wegen wird ein 35 Meter (Westen) bzw. 31 Meter (Osten) langer Abschnitt ausschließlich erdbautechnisch gesichert. Nach der Sicherung und dem erforderlichen Erdbau erfolgt nach Vorlage der Verdichtungsnachweise die Wegeherstellung als Schotterweg.

Zur Überwachung der vorgegebenen geotechnischen Parameter kommen auch zwei PWD-Geber (dies sind Porenwasserdruck-Messeinrichtungen) und zehn Schwinggeschwindigkeitsmesser zum Einsatz, so der LMBV-Sanierungsbereich Lausitz. Die Verdichtungsarbeiten werden von der Firma V&C Metzner GmbH ausgeführt.

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