LMBV: Planmäßig Baugrundverdichtung für künftigen Harthkanal abgeschlossen

Bodenverbesserung auf einer Gesamtfläche von 70.000 Quadratmetern

Zwenkau/Leipzig. Die umfangreichen Maßnahmen zur Baugrundvergütung im Bereich der künftigen Gewässerverbindung zwischen Zwenkauer und Cospudener See wurden am 24. Februar 2016 erfolgreich abgeschlossen. Zuletzt waren noch ein Rüttelstopfgerät sowie in kleineres Vorbohrgerät auf der Zwenkauer Seeseite im Einsatz. Mit den Verdichtungsarbeiten war im März vorigen Jahres begonnen worden. Insgesamt wurden ca. 13.400 Rüttelstopfsäulen auf einer Fläche von rund 70.000 Quadratmetern hergestellt, um die Tragfähigkeit des ehemaligen Kippenbereichs zu verbessern.

Die Herstellung von zusätzlich ca. 2.700 Kiesbohrpfählen in einer Tiefe von ca. 19 Metern war bereits am 20. Januar 2016 erfolgreich abgeschlossen worden. Die Kiesbohrpfähle dienen der Entwässerung des Untergrundes während der Bautätigkeit zur Herstellung des Harthkanals.

Nach Abschluss der Rüttelstopfverdichtungsarbeiten wird das Arbeitsplanum beräumt werden. Die Verklappung der Erdmassen in einen definierten Bereich im Zwenkauer See wird noch in einem kurzen Zeitraum weitergeführt. Die Arbeiten wurden im Auftrag der LMBV durch die Arbeitsgemeinschaft BAUER/STRABAG ausgeführt.

Mitte dieses Jahres werden zur Unterbindung von schädlichen Baugrundverformungen im Bereich des zu errichtenden Hochwasserschutztores am Zwenkauer See und der geplanten Schleuse am Cospudener See großflächig Vorlastschüttungen aufgebracht. Danach schließt sich für das Gelände eine Ruhephase an.

Es folgen im Laufe der nächsten Jahre die Planfeststellung und -genehmigung, die Erstellung der Ausführungsplanung, die europaweite Ausschreibung und letztlich der Kanal- und Schleusenbau für die neue Gewässerverbindung.

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