LMBV: Planmäßige Fünfzig-Zentimeter-Wasserstands-Anhebung im Sedlitzer See

Ein Kubikmeter Wasser strömt derzeit über den Sornoer Kanal dem See zu

Senftenberg/Sedlitz: Seit dem 25.02.2016 wird von der LMBV Flutungswasser durch den Sornoer Kanal vom Geierswalder See in den Sedlitzer See in einer Größenordnung von einem Kubikmeter pro Sekunde übergeleitet. Dies steht im Zusammenhang mit einer geplanten, sanierungsbedingten Wasserstands-Anhebung im Sedlitzer See um rund 50 Zentimeter", so die zuständige LMBV-Abteilungsleiterin Beate Lucke. Je nach Wasserdargebot kann sich die Wasserzuführung voraussichtlich auf über 30 Tage erstrecken.

Nach Abschluss der von der LMBV beauftragten Sanierungsarbeiten zur „Sicherung des Kliffs Lieske – 1. Bauabschnitt“ wurde die Anhebung des Wasserstandes im Restloch Sedlitz (Sedlitzer See) für die sich daran anschließende Sanierungsmaßnahme „Wasserseitige Totholzberäumung“ erforderlich, so die erfahrene Fachfrau, verantwortlich für Grundsätze der Geotechnik und Wasserwirtschaft.

Bis voraussichtlich März 2017 ist für die letztgenannte Sanierungsmaßnahme ein Wasserstand von ≤ 93,0 m NHN im künftigen Sedlitzer See zu sichern. Nach derzeitigem Sachstand kann der Wasserstand anschließend um weitere vier Meter angehoben werden. Bis zur Erreichung des unteren Endwasserstandes im Sedlitzer See von 100,0 m NHN ist insgesamt noch ein Hohlraumvolumen von ca. 90 Mio. m³ aufzufüllen.

Die Flutung wird anteilig aus der Schwarzen Elster (Weiterleitungen über Geierswalder See und Partwitzer See) sowie mit Spree- und Neißewasser über den Oberen Landgraben erfolgen. Die Steuerung erfolgt über die in Senftenberg bei der LMBV ansässige Flutungszentrale Lausitz. Weitere aktuelle Informationen zur Flutung der Lausitzer Restlöcher sind ggfs. im Internet unter www.lmbv.de im Bereich Wasserwirtschaft abrufbar.

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