LMBV: Prüfen der Verwertung von Salzlösungen aus dem Werk Werra im Bergwerk Bischofferode

K+S KALI GmbH und LMBV mbH dazu in ersten Gesprächen

Senftenberg/Sonderhausen. Die K+S KALI GmbH und die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) haben sich gemeinsam darauf verständigt, die Möglichkeit einer Verwertung konzentrierter Salzlösungen des Werkes Werra im stillgelegten Bergwerk in Bischofferode zu prüfen, gaben die beiden Unternehmen auf Nachfrage bekannt. Die Gespräche zwischen LMBV und K+S befinden sich allerdings noch in einer sehr frühen Phase. Es ist aus Sicht vom 11.10.2016 noch nicht möglich, konkretere Aussagen zu einer möglichen Realisierung zu treffen.

Zum Hintergrund:

  • Im 1993 stillgelegten Kalibergwerk Bischofferode wurden in der Vergangenheit bereits umfangreiche Verwahrungsarbeiten der LMBV durchgeführt und dabei u.a. mit Salzlösungen Grubenhohlräume gesichert und somit übertägige Ortslagen vor Senkungen geschützt.
  • Eine Verwertung von Salzlösungen des Werkes Werra in der Grube Bischofferode wäre – auch im Sinne des aktuellen Bewirtschaftungsplans der Flussgebietsgemeinschaft Weser – eine potentielle Maßnahme, Salzlösungen anderweitig einzusetzen. Zugleich könnte damit ein Beitrag zur Absicherung der Produktion des Werkes Werra bei Engpässen in den bisherigen Entsorgungswegen geleistet werden.
  • Wie bekannt, prüft K+S derzeit mehrere alternative Entsorgungswege, um das Abwassermanagement des Werkes Werra temporär zu ergänzen.

Stand: 11.10.2016

LMBV-Archivfoto - Bergwerksanlage Bischofferode

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