LMBV: Rütteldruckverdichtungen am Restloch Greifenhein beginnen im Juni

Westufer des Altdöberner Sees wird verdichtet

Senftenberg/Altdöbern. Am westlichen Ufer des Altdöberner Sees beginnen weitere Verdichtungsarbeiten. Dies berichtete LMBV-Projektmanager Steffen Petrich bei der vergangenen Sitzung des Arbeitskreises Greifenhain/Gräbendorf am 12. Juni 2019.

Eine Fläche von 7,1 Hektar wird ab Juni 2019 mittels Rütteldruckverdichtung (RDV) gesichert. Hierbei kommt ein Trägergerät mit Seilbaggerarm zum Einsatz, an dem eine Rüttellanze befestigt ist. Die Rüttellanze wird zur Verfestigung der Erdoberfläche tief in den Boden eingebracht. Mit dieser Sanierungsmaßnahme wird eine ausreichend breite Wellenausgleichsneigung im Bereich südlich der am 27. März 2006 gegangenen Rutschung nahe der Ortslage Altdöbern hergestellt. Dabei erfolgen Arbeiten zur Nachverdichtung, Verbreiterung sowie Sanierung eines bisher nicht verdichteten Böschungsabschnittes mit dem Ziel, ein dauerhaft hydromechanisch stabiles Ufer herzustellen.

Für den Auftragnehmer V&C Metzner GmbH bedeutet dies bis Juni 2020 mehr als 13.000 Ansatzpunkte des RDV-Gerätes in Tiefen von fünf bis 35 Metern zu setzen. Gearbeitet wird größtenteils im Dreischichtsystem an sieben Tagen in der Woche. Die Maßnahme wird durch einen Sachverständigen für Böschungen durch ein umfangreiches Mess- und Prüfprogramm begleitet. 2008 war mit dem ersten Abschnitt der Rütteldruckverdichtung entlang der gesamten Kippenböschung begonnen worden.

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