LMBV: Verkehrstechnische Erschließung zum Zwochauer See abgeschlossen

Instandsetzung der örtlichen Erschließungsstraßen in kurzer Bauzeit

Zwochau/Leipzig. Am 29. November 2018 konnten nach nur viermonatiger Bauzeit drei Erschließungsstraßen sowie eine neue Fußgängerbrücke im Ortsteil Zwochau nahe des Zwochauer Sees im Landkreis Nordsachsen erfolgreich an die Gemeinde Wiedemar übergeben werden.

Gemeinsam gaben Wiedemars Bürgermeisterin Ines Möller, Seekoordinator der Arbeitsgemeinschaft Seen Nordraum Leipzig, Eckhard Müller sowie Michael Riechert, Projektmanagement der LMBV, die neue Fußgängerbrücke über den Gienickenbach zur Nutzung frei. Die Brücke sowie die neuen Straßen werden von den Bürgern sehr gut angenommen.

Die Maßnahme dient der Steuerung und Besucherlenkung sowie verkehrstechnischen Verbesserung der Zufahrtsmöglichkeiten zum Parkplatz am Naherholungsgebiet Zwochauer See. Das Gebiet ist Teil des Gesamtbereiches Werbeliner See/Schladitzer See.

Im Rahmen der verkehrstechnischen Erschließung zum Naherholungsgebiet Zwochauer See wurde der Wohnweg „Grabschützer Weg“ bis zur Straße „An der Schanze“ auf einer Länge von ca. 200 Meter mit Asphalt, einschließlich einer neuen Fußgängerbrücke über den Gienickenbach, ausgebaut. Der Weg kann ab sofort als Rad- und Gehweg genutzt werden.

Darüber hinaus wurde die Fahrbahn der „Halleschen Straße“ auf einer Länge von ca. 600 Meter mit Asphalt erneuert. Die Straße „An der Schanze“ erhielt ebenfalls einen grundhaften Ausbau mit Asphalt auf einer Länge von ca. 190 Meter. Beide Straßen dienen als Verbindung zum Parkplatz und Rundweg des Zwochauer Sees.

Der Zwochauer See ist Teil der Bergbaufolgelandschaft des ehemaligen Tagebaus Delitzsch-Südwest. Er liegt zwischen der Kreisstadt Delitzsch und dem Oberzentrum Leipzig, direkt angrenzend an die Ortslage Zwochau. Der See liegt vollständig im Europäischen Vogelschutzgebiet „Agrarraum und Bergbaufolgelandschaft bei Delitzsch“.

Die Baumaßnahme wurde unter der Projektträgerschaft der LMBV von der Firma KEMNA Bau Ost realisiert. Die Planung, Bauleitung und Bauüberwachung hatte das Ingenieurbüro UKAM aus Borna übernommen.

Finanziert wurde die Maßnahme im Rahmen einer §4-Förderung durch den Freistaat Sachsen mit 90 Prozent der Kosten. Die Gemeinde Wiedemar trägt 10 Prozent der Kosten.

Fotos: LMBV/Martin Klindtworth // Luftbild LMBV/Radke

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