LMBV: Vormaliger Flutungsponton vom Berzdorfer See wird demontiert

Ponton kann nach getaner Arbeit rückgebaut werden

Senftenberg/Görlitz. Kürzlich wurde im Auftrag der LMBV das vormalige Flutungsponton, das bisher auf dem Berzdorfer See schwamm, zur nahegelegenen Uferböschung transportiert.

Dieser Flutungsponton hatte geholfen, das Neißewasser über eine Zuleitung in den Bergbaufolgesee zu führen. Wegen der damals fast 70 Meter hohen Böschungen musste mit der Flutungsanlage die kinetische Energie des herabstürzenden Neißewassers beim Flutungsprozess durch einen Widerkopf auf dem Ponton gebrochen werden.

Die Pontonanlage im ehemaligen Tagebau Berzdorf war vom 01.11.2002 bis 17.04.2013 für das Fluten des 969 Hektar großen Bergbaufolgesees im Einsatz. Der Ausgangswasserstand lag bei etwa 115 m NHN. Heute hat der Berzdorfer See einen relativ stabilen Pegel von etwa 186,20 m NHN. Über eine Wehranlage von der Pließnitz über einen Graben und einen Rohrleitung kann dem Gewässer dosiert Wasser zugeführt werden und über das Auslaufbauwerk im Norden ggfs. auch wieder abgegeben werden. Fotos: Jürgen Nagel, LMBV

Zurück