LMBV: Weiterer Meilenstein zum Fertigstellen der Laugenleitung Menteroda-Wipperdorf

Bau des Speicherschachtes in Friedrichsrode für die Laugenleitung begonnen

Sondershausen/ Friedrichsrode. Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zum Fertigstellen der Laugenleitung Menteroda-Wipperdorf wurde kürzlich erreicht: In der Ortslage Friedrichsrode konnte mit dem Bau eines großen Speicherschachtes für die Laugenleitung begonnen werden. Dieser Speicherschacht dient zukünftig der Zwischenspeicherung der Lauge für Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten an dieser Leitung.

Insgesamt sind bereits 10,8 Kilometer der insgesamt mehr als 12,4 Kilometer langen künftigen Laugenleitung erstellt, so kürzlich KSE-Bereichsleiter Jörg Domnowski. Zurzeit werden die Haldenabwässer des Haldenstandortes Volkenroda noch in die Grube Volkenroda/Pöthen eingeleitet (Flutung). Zukünftig werden die anfallenden Haldenabwässer über die neue Laugenleitung dem Becken Wipperdorf zugeführt.

Bau des Speicherschachtes Friedrichsrode für die Laugenleitung Menteroda-Wipperdorf
Bau eines großen Speicherschachtes Friedrichsrode für die Laugenleitung Menteroda-Wipperdorf begonnen

Im zurückliegenden Jahr 2019 wurde im LMBV-Verantwortungsbereich eine Gesamtchloridfracht im Vorfluter von etwa 47.000 t/a durch die Haldensickerwässer der Haldenstandorte Sondershausen, Bleicherode, Sollstedt, Bischofferode sowie Volkenroda und Roßleben verursacht. Daraus ergibt sich eine Jahresgesamtchloridfracht für den Vorfluter Wipper von ca. 45.000 t/a. Die Haldenabwässer des Haldenstandortes Roßleben in einer Größenordnung von 2.100 t/a Chloridfracht werden in den Vorfluter Unstrut geleitet. Im Vergleich zu den Vorjahren hat sich die Jahresfracht halbiert. Die Gesamtchloridfracht ergibt sich aus dem diffusen Austrag der jeweiligen Halden sowie dem Abstoß aus dem „Zentralen Laugenstapelbecken Wipperdorf“ und im Bedarfsfall aus dem Becken Sondershausen. LMBV-Foto: KSE André Schallau

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