LMBV: Zwei weitere Bohrgeräte auf Baustelle Harthkanal eingetroffen

Umfangreiche Verdichtungsmaßnahmen der LMBV laufen wie geplant

Leipzig/Zwenkau. Im Rahmen der Baugrundvergütung wurden in den vergangenen Tagen zwei weitere Bohrgeräte auf der Baustelle Harthkanal aufgebaut und sind seitdem im Einsatz. Notwendig sind die insgesamt drei Bohrgeräte für die Herstellung der ca. 3.400 geplanten Kiesbohrpfähle, die bis in eine Tiefe von 19 Metern abgeteuft werden. Die Kiesbohrpfähle dienen zur Entwässerung des Baugrundes.
Mit einem betriebseigenen GPS-System werden die Säulenansatzpunkte abgesteckt und das Bohrrohr bis zur vorgegebenen Tiefe abgesenkt. Der Boden im Rohr wird ausgebohrt, gelagert und zum Zwischenlager für die anschließende Verklappung transportiert. Nach Erreichen der Endtiefe wird das Rohr über einen Trichter mit Kies befüllt. Baubegleitend erfolgt ein umfangreiches Monitoring- und Überwachungssystem zur Qualitätssicherung.

Da es sich beim gesamten Areal um bis zu 60 Meter mächtige, locker geschüttete Tagebaukippen handelt, muss der Boden für die geplanten Anlagen des zukünftigen Harthkanals mit hohem Aufwand verdichtet und in seiner Tragfähigkeit verbessert werden. Auf einer Fläche von rund 70.000 Quadratmetern werden deshalb über 16.000 Rüttelstopfsäulen in 19 bis 25 Metern Tiefe und zusätzlich 3.400 Kiesbohrpfähle abgeteuft.

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