Ministerium für Wirtschaft und Energie: „Bergbausanierer leisten wichtige Arbeit in der Lausitz“

Minister Gerber zu Gast bei der Barbarafeier der LMBV in Hoyerswerda

Potsdam/Hoyerswerda. „Die LMBV ist und bleibt ein enger Partner bei der Bergbausanierung in der Lausitz. Gemeinsam setzen wir derzeit alles daran, die Auswirkungen der Eisenocker- und Sulfateinträge in die Lausitzer Fließgewässer zu minimieren. Als die Eisenbelastungen im vorigen Jahr sichtbar wurden, hat die LMBV sofort erste Maßnahmen eingeleitet. Doch die Braunfärbung der Spree und weiterer Fließe wird sicherlich noch über viele Jahre zu beobachten sein. Mittel- und langfristige Maßnahmen sind in Arbeit. Auch im Zusammenhang mit den Sulfateinträgen aus den Altkippen des Braunkohlebergbaus müssen weitere Anstrengungen unternommen werden.“ Das erklärte Wirtschafts- und Energieminister Albrecht Gerber am 02.12. bei der Barbarafeier der Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) im sächsischen Hoyerswerda.

Die LMBV habe mannigfaltige Aufgaben im Rahmen der Braunkohlesanierung zu erfüllen und leiste hierbei „wichtige und gute Arbeit“, sagte der Minister. Gerber lobte die Zusammenarbeit der Bergbausanierer mit den Behörden und nannte beispielhaft deren konstruktives Mitwirken in der Arbeitsgruppe „Bergbaubedingter Stoffeinträge in die Spree“ beim Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe.

Ein zentrales Ziel der Länder Brandenburg und Sachsen bleibe es, im Rahmen des Sanierungsbergbaus in den stillgelegten Braunkohlengebieten einen sich weitgehend selbst regulierenden Wasserhaushalt herzustellen, unterstrich Gerber. Quelle: Mitteilung des Ministeriums für Wirtschaft und Energie v. 02.12.2014

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