Region: Mehr Flächen für Neues Land bei Grießen durch Mining & Generation

Umbauarbeiten im Vorschnitt des Tagebaus Jänschwalde

Cottbus. Im Jahr 2015 hat der Tagebau Jänschwalde erstmals mehr Flächen an die Rekultivierung übergeben als in Anspruch genommen, heißt es beim aktiven Bergbauunternehmen Vattenfall Mining & Generation. Auch in diesem Jahr 2016 wird das hohe Tempo beibehalten.

Mehr noch: Mit rund 290 Hektar entstehen fast dreimal so viel Flächen neu wie zuvor beansprucht, nämlich104 Hektar. Rund 190 Hektar werden landwirtschaftliche Flächen, ca. 70 Hektar überwiegend forstliche Flächen und ca. 30 Hektar sind der sonstigen Nutzung wie dem Renaturierungskorridor der Malxe vorbehalten. Voraussetzung dafür sind technologische Feinarbeiten wie eine Rampenbaggerung nach Bodenqualitäten, eine Wechselfahrweise am Absetzer sowie eine Reihe von Umbauarbeiten im Vorschnittbetrieb. Am 28. August 2016 endete ein zweiwöchiger Stillstand des Vorschnitts. In dieser Zeit wurde ein sogenannter Hilfsdrehpunkt für den Kippenbetrieb eingerichtet. Dabei galt es Bandanlagen und Antriebsstationen neu zu positionieren.

Am Absetzer 1090 und am Schaufelradbagger 1557 erfolgten in dieser Zeit planmäßige Instandsetzungsarbeiten. Durch das Verkippen des Abraumes mit dem Absetzer entsteht die endgültige und sichere Landschaft nach dem Bergbau. Nach den Umbauarbeiten wird durch den Absetzer in den nächsten zwei Monaten ein rund 1,5 Kilometer langer Randschlauch am Ostrand des Tagebaus mit Abraum verfüllt. Das Tagebaugerät wird dabei von der B112 aus südlich des Ortes Grießen bei der Arbeit zu „beobachten“ sein.

Schon im Oktober folgt die nächste Umstellung auf den Kippendrehpunkt 5. Im dann anstehenden neuen Arbeitsbereich werden durch den Absetzer in den nächsten drei Jahren rund 430 Hektar Flächen mit kulturfreundlichen Böden für die landwirtschaftliche Nutzung geschüttet. Das Gebiet östlich des Ortes Grötsch wird dabei endgültig nach Abschlussbetriebsplan gestaltet. Verpachtet werden die landwirtschaftlichen Nutzflächen an die Agrarbetriebe Neißetal, Forst und Heinersbrück, die die Flächen in den ersten sieben Jahren mit Rekultivierungsfruchtfolge bis zur endgültigen Übergabe entwickeln und bewirtschaften.

Quelle: Newsletter der Mining & Generation Nr. 66 v. 12.09.2016, S. 4 / Foto: LMBV-Archivfoto

 

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