Starkniederschläge schädigten auch LMBV-Böschung am Störmthaler See

In Grunaer Bucht kam es durch Hochwasserfolgen zu Erosionen im Böschungsbereich

Leipzig/Markkleeberg. Am 03. Juni 2013 kam es zu einem Dammdurchbruch des Gösel-Laufes in der Ortslage Oeltzschau, welcher zu einem unkontrollierten Zulauf in den Störmthaler See von ca. 3 m³/s führte. Infolge der Starkniederschläge war der Wasserstand im Störmthaler Bergbaufolgesee von vormals 117,57 m NHN zu Ende Mai 2013 angestiegen.

Es erfolgte durch die LMBV-Experten eine Prüfung zu einer Überleitung von Überschusswasser hin zum Markkleeberger See. Dieser konnte seinerseits aber nur bedingt Überschusswasser in die Kleine Pleiße abgeben konnte. Primäres Ziel war, den maximalen Wasserstand im Störmthaler See nicht zu überschreiten, um Bauwerks-Schäden an der Kanuparkschleuse zu vermeiden. Ein weiterer Anstieg vom Ausgangsniveau von ca. 113,25 m NHN im Markkleeberger See wurde vom Sachverständigen für Böschungen bis 114,0 m NHN freigegeben, ohne dass Standsicherheiten der Böschungen gefährdet waren.

Über die Seeentlastung der Kanuparkschleuse konnten 2,2 m³/s in den Markkleeberger See abgeführt werden. Vom Markkleeberger See konnten ab dem 6. Juni 2013 abends ca. 1,4 m³/s über die Kleine Pleiße in die Pleiße abgeführt werden. Am 08.06.2013 konnte der Damm des Gösel-Laufes in der Ortslage Oeltzschau provisorisch mit Sandsäcken verschlossen werden und es erfolgte eine Entspannung der Zuflüsse in den Störmthaler See. Die LMBV war und ist in ständigem Kontakt und Austausch mit der Landesdirektion Sachsen, den Anliegerkommunen und dem Betreiber des Markkleeberger Sees und der Kanuparkschleuse.

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