Störmthaler See zur Nutzung freigegeben - Zugewinn fürs Leipziger Neuseenland

Zahlreiche Besucher bei der 1. Tour de See

Großpösna. Der Störmthaler See im südlichen Leipziger Neuseenland wurde am 27. April 2014 für den Gemeingebrauch freigegeben. Erlaubt sind seither das Baden und Befahren des Gewässers mit muskelbetriebenen Booten, wobei im Störmthaler Kanal vom See bis zur Kanupark-Schleuse nur Letzteres möglich ist. Von dieser Regelung ausgenommen sind mit gelben Bojen markierte Verbotszonen, u. a. die Göhrener Insel, die als Vorranggebiet für Natur und Landschaft gekennzeichnet ist.

Bevor im See angebadet wurde, gab es auf der Bühne eine Gesprächsrunde. Angereist war der sächsische Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft, Frank Kupfer. Er verwies auf die Millionen-Investitionen des Freistaats, die der Freigabe des Störmthaler Sees vorausgegangen waren, und betonte, dass die Förderung des Leipziger Neuseenlandes auch künftig gewährleistet wird. Klaus Zschiedrich, Vorsitzender der LMBV-Geschäftsführung, erinnerte an die bereits gemeisterten Vorhaben wie die Böschungssicherung und Flutung im Bereich des ehemaligen Tagebaus Espenhain, aber auch an den Bau und das Verankern der VINETA auf dem See. Einige Aufgaben seien noch zu Ende zu bringen, darunter die Vorflutanbindung, ein Teil des Wirtschaftswegebaus am See, das Verwahren und Sichern untertägiger Strecken und Altbrunnen beziehungsweise Filterbrunnen sowie das weitere Gewässermonitoring. Während der offiziellen Feierstunde auf der Magdeborner Halbinsel wurde das neue Logo des Störmthaler Sees von Landrat Dr. Gerhard Gey enthüllt. Großpösnas Bürgermeisterin Dr. Gabriela Lantzsch richtete Dankesworte an alle, die zur Freigabe beigetragen haben und wünschte sich eine naturnahe und harmonische Entwicklung des Störmthaler Sees.

Weit über 10.000 Besucher erkundeten die Ufer und das Gewässer im Rahmen der 1. Tour de See zu Fuß, Fahrrad und E-Roller, surfend oder schwimmend, mit Paddelboot, Fahrgastschiff und Amphibienfahrzeug. Rund um den Störmthaler See waren 27 Stationen aufgebaut, an denen sich Unternehmen und Vereine vorstellten und Lust auf weitere Besuche weckten.

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