Systematische Kippenflächen-Sanierung in Vorbereitung – Mehr als 1.000 Hektar vor Freigabe

Voraussichtlich bis zu. 1.100 Hektar der von der LMBV gesperrten Innenkippen-Flächen bis Jahresende wieder frei

Senftenberg. Nach derzeitigem Arbeitsstand können mehr als 560 Hektar der von der LMBV gesperrten Innenkippen-Flächen bis Ende des Jahres 2013 vom Sanierungsunternehmen wieder freigegeben werden. „Insgesamt kann eingeschätzt werden, dass das Jahr 2013 intensiv von der LMBV genutzt wurde, die wissenschaftlichen Untersuchungen zur Problematik der Innenkippen-Flächen weiterzuführen.“ Der Abteilungseiter Geotechnik der LMBV, Eckhard Scholz hatte in einem Arbeitsgremium des Braunkohlenausschusses des Landes Brandenburg kürzlich umfangreich Stellung zum Umgang der LMBV mit gesperrten Lausitzer Kippenflächen genommen. Die Bewertung für rund ein Drittel der in einer Kategorie A zusammengefassten Kippen kann voraussichtlich bis Jahresende 2013 abschließend erfolgen. Ursprünglich war vorgesehen, insgesamt mehr eigene und fremde Kippenareale bis Ende 2013 wieder freizugeben zu können.

Statt vorschneller größerer Flächenfreigaben konzentriere sich die LMBV mit externem Sachverstand auf die weitere Wissensvertiefung zu gekippten Böden in der Lausitz. Die Ursachenermittlungen für Geländeeinbrüche infolge Verflüssigung konnte hinsichtlich des Mechanismus und der Modellierung noch nicht vollständig abgeschlossen werden. Es solle fundiert herausgefunden werden, was in den geschütteten Kippen unter welchen Bedingungen geschieht. Ziel sei es, auf der Basis aller vorhandenen und neuen Erkenntnisse eine Regeltechnologie und damit sichere Sanierungsverfahren zu erarbeiten bzw. weiterzuentwickeln, mit denen eine langzeitige Standsicherheit der Kippe nachgewiesen werden kann. Damit soll eine systematische Flächensanierung und -freigabe schrittweise ab 2014 ermöglicht werden. (mit Zahlen-Korrektur vom 11.12.2013)

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