Tarifpartner haben Einigung für LMBV-Beschäftigte gefunden – Anpassungen für 2015/16 vereinbart

Vergütungen werden ab 01. Januar 2015 um 3,3 % und ab 01. April 2016 um weitere 2,4 % erhöht

Berlin/Senftenberg. Der IG BCE Landesbezirk Nordost informierte am 1. Dezember 2014, dass die Verhandlungen zum Firmentarifvertrag der LMBV erfolgreich abgeschlossen werden konnten, vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrates der LMBV. Der IG BCE zufolge kommt es zu einer Einkommensentwicklung in zwei Etappen ab 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2016, die „eine deutliche Reallohnsteigerung für LMBV-Mitarbeiter bedeute“. In einer dritten Verhandlungsrunde am 28. November 2014 in Senftenberg hatte die Arbeitgeberseite ihr Angebot deutlich erhöht, so dass ein „Scheitern der Tarifrunde buchstäblich in letzter Minute abgewendet werden konnte“, informierte Landesbezirksleiterin Petra Reinbold-Knape. Dies war dann auch die Grundlage für einen Tarifkompromiss, dem die IG BCE Tarifkommission nach umfassender Beratung zugestimmt hat. Damit werden die individuellen Vergütungen ab 01. Januar 2015 um 3,3 % und ab 01. April 2016 um weitere 2,4 % erhöht. Gleiches gilt für die Erhöhung der Ausbildungsvergütungen; ausgenommen hiervon sind die Auszubildenden des Bereiches Kali-Spat-Erz - für sie gilt die im Überleitungstarifvertrag festgeschriebene Ausbildungsvergütung. Zulagen und Zuschläge werden analog des Tarifergebnisses erhöht. Die Gesamtlaufzeit des Tarifvertrages beträgt 24 Monate.

Quelle:  Information des IG BCE- Landesbezirkes Nordost v. 01.12.2014

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