LMBV: Umfangreiche Verdichtungen zwischen Zwenkauer und Cospudener See in Vorbereitung

Aufbau eines ersten Tiefenrüttelgeräts zur Baugrundverbesserung im Bereich des künftigen Harthkanals

Leipzig. Zwischen A 38 und Zwenkauer Sees ist es von weitem sichtbar: das erste Tiefenrüttelgerät, das seit dem 10. März 2015 durch die Arbeitsgemeinschaft STRABAG-BAUER aufgebaut wird. Es wird bald dazu eingesetzt werden, Rüttelstopfsäulen bis in eine Tiefe von 25 Metern herstellen, um den lose geschütteten Kippenboden zu verbessern und drainierfähig zu machen. Mithilfe des Großgeräts wird ein Rohr in den Boden gerüttelt und mit Kies aufgefüllt. Dieser wird dann in den Boden gestopft.

Bis Ende Mai 2015 sollen alle Baugeräte im Bereich der künftigen Trasse des Harthkanals einsatzbereit sein – sowohl der zweite Rüttler auf Cospudener Seite als auch drei Bohrgeräte. Die Verdichtungsarbeiten des Untergrundes sollen bis Februar 2016 laufen und sind Voraussetzung für den Bau der geplanten Gewässerverbindung zwischen Zwenkauer und Cospudener See.

Im Zuge der Arbeiten wurde eine Anlegestelle am Nordufer des Zwenkauer Sees errichtet. Dort legt eine Klappschute an, um ca. 55.000 Tonnen Überschussmassen in den See zu verbringen. Sie waren bei der Schaffung eines Arbeitsplanums für die Großgeräte angefallen.

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