LMBV: Wasserreserven dienen zur Niedrigwasseraufhöhung der Spree

Vattenfall-Wasserwirtschaftsbetrieb leitet täglich 600 Millionen Liter Wasser in die Spree

Cottbus. Zur weiteren Stabilisierung der Spreebewirtschaftung stellt das Vattenfall-Kraftwerk Boxberg rund eine Million Kubikmeter seiner Wasserreserve aus der Talsperre Bautzen der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) zusätzlich zur Bewirtschaftung der Spree zur Verfügung. 

Einen weiteren wichtigen Beitrag zur Aufrechterhaltung des Wasserhaushaltes der Spree leistet in diesem trockenen und heißen Sommer 2015 der aktive Braunkohlenbergbau. Wie schon zuletzt in den Jahren 2003 und 2006 sorgt Vattenfall dafür, dass in der Spree und dem Spreewald kaum etwas von der Trockenheit zu spüren ist. So leitet Vattenfall täglich fast 600.000 Kubikmeter gereinigtes Wasser in die Spree. Die offiziellen Zahlen zeigen, dass rechnerisch gegenwärtig fast die gesamte Wassermenge von 6,2 Kubikmeter pro Sekunde, die am Eingang des Spreewaldes fließt, aus den Vattenfall-Tagebauen stammt. Damit ist sichergestellt, dass alle Unterlieger bis Berlin noch ausreichend Wasser haben.

Auf Bitten der Wasserbehörden hat Vattenfall alle verfügbaren Brunnen rund um die Uhr im Betrieb, da kein Ende der Trockenheit absehbar ist. Im Tagebau Jänschwalde konnte durch zusätzlich in Betrieb genommene Brunnen die Tagesmenge an gehobenem Wasser um 14.000 Kubikmeter erhöht werden. Damit kann der Fluss Malxe als wichtigster östlicher Zufluss im Spreewald stabil Wasser liefern. „Unser Wasserwirtschaftsbetrieb erbringt jeden Tag große Leistungen und wir sind froh, dass wir auch in solchen Extremsituationen über langjährige Erfahrungen und erprobte Vorgehensweisen verfügen“, sagt Dr. Stephan Fisch, Leiter Tagebauentwässerung bei Vattenfall. Quelle: Medieninformation von VEM v. 12.08.2015 /b earbeitet

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