WCL: 1. Wasserkonferenz Lausitz „Bergbau-Wasser-Klima“ am 19. März 2020 geplant

Wassercluster Lausitz plant Fachtagung im Großen Hörsaal auf dem Campus Senftenberg

Spree bei Neustadt

Cottbus/Senftenberg. Die BTU Cottbus-Senftenberg und der Wasser-Cluster-Lausitz e.V. laden anlässlich des Weltwassertages 2020 zu einer 1. Wasserkonferenz Lausitz „Bergbau- Wasser-Klima“ am 19. März 2020 auf dem Campus in Senftenberg ein.

Wasserfachleute aus Berlin, Brandenburg und Sachsen werden mit Vertretern aus Politik, Kommunen, Wirtschaft und Behörden die mit dem bevorstehenden Kohleausstieg verbundenen Herausforderungen im Wasserhaushalt der Schwarzen Elster und der Spree und den sich daraus ergebenden Handlungsoptionen thematisieren.

War es seit 1990 gelungen, mit den stetig vom aktiven Braunkohlenbergbau bereit gestellten Wassermengen eine allen Nutzern genügende Flussgebietsbewirtschaftung inklusive der Flutung der LMBV-Bergbaufolgeseen durchzuführen, wird diese wasserwirtschaftliche Leitplanke künftig allmählich schwächer werden und mit dem Kohleausstieg wegfallen.

Von dieser rückläufigen Entwicklung der Wassermengen wird nicht nur die ganze Lausitzer Region betroffen sein, sondern die Wirkungen werden bis in die Metropolregion Berlin spürbar werden und dies über einen langen Zeitraum. Dank der bisher vorbildlichen Arbeitsweise und Zusammenarbeit der Landeswasserbehörden, Bergverwaltungen und den beiden Bergbauunternehmen LEAG und LMBV liegt umfangreiches Wissen über die Zusammenhänge von Bergbau und Wasserhaushalt der Flussgebiete vor, welches es für die Zukunft zu nutzen und weiter zu entwickeln gilt.

Zur Veranstaltung in Senftenberg werden die beiden Umweltminister von Sachsen und Brandenburg in der Lausitz von den Organisatoren erwartet. Der LMBV-Bereichsleiter Technik, Eckhard Scholz wird im geplanten „Bergbaublock“ zu Erfahrungen aus dem LMBV Bereich sprechen und einen Rückblick vornehmen und einen Ausblick aus Sicht der Bergbausanierer geben. Im „Wasserblock werden u.a. die LTV und Dr. Wilfried Uhlmann vom IWB Dresden sprechen. Im „Klimablock“ sind u.a. das LfULG und ein Cottbusser Ingenieurbüro für Renaturierung vertreten. Symbolfotos: P. Radke für LMBV

Zurück