Gewerbe- und Industriepark „Glückauf“ Sondershausen – Großfurra

In den im nördlichen Stadtgebiet von Sondershausen gelegenen Ortsteilen Großfurra und Stockhausen ist zwischen der Wipper und der im Norden parallel dazu verlaufenden Bundesstraße 4 ab 1995 in enger Kooperation von Freistaat, Kommune und GVV, dem Vorgänger der LMBV, das mit rund 187 Hektar Bruttofläche mit Abstand größte Industrie- und Gewerbegebiet der thüringischen Kreisstadt entstanden.

Das gesamte frühere Industriealtareal der Sondershäuser Kaliindustrie, auf dem sich u. a. ein Kraftwerk, eine Trocknungs- und eine Eindampfungsanlage befanden, wurde mithilfe von Fördermitteln aus der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur aufwändig neu erschlossen und binnen vier Jahren für die Ansiedlung von produzierenden und dienstleistenden Unternehmen vorbereitet.

Über drei Viertel des modernen und attraktiven Gewerbestandortes mit einer Nettofläche von knapp 70 Hektar sind inzwischen belegt.

Im näheren Umfeld des Gewerbe- und Industrieparks befinden sich weitere einstige Stand­orte des Kalibergbaus, die seit Mitte der 1990er Jahre erfolgreich umgenutzt wurden. Dazu zählen das Gewerbegebiet Bromfabrik und die Gewerbeflächen am Sitz des Bereiches Kali-Spat-Erz der LMBV am Petersenschacht.

Die auf den Altstandorten der Kaliindustrie allein in Sonderhausen mittlerweile ansässigen 56 Firmen investierten bisher insgesamt 64 Millionen Euro und schufen bzw. sicherten damit über 1.400 Arbeitsplätze.