Medien: LAGB bewertet Tagesbruch von drei Metern Tiefe bei Wolmirsleben

Wolmirsleben. Wie die Mitteldeutsche Zeitung Aschersleben am Montag berichtete, wurde am 5. März 2010 auf einer Ackerfläche zwischen den Ortschaften Unseburg und Wolmirsleben (ca. 20 km nordöstlich von Nachterstedt bei Egeln) ein im Durchmesser drei Meter großes und ca. drei Meter tiefes Loch festgestellt. Das Landesamt für Geologie und Bergwesen in Halle (LAGB) stellte fest, dass es sich bei diesem Loch eindeutig um einen „Braunkohletagesbruch“ handelt, welcher in diesem Bereich nicht selten vorkomme, so die MZ.

Konkret wurde hier zwischen den Ortschaften Unseburg und Wolmirsleben gegen 1914 in rund 35 Metern Teufe Braunkohle unterirdisch abgebaut. Für diese Altbergbaualtlasten zeichnet im Land Sachsen-Anhalt das LAGB Halle verantwortlich. Durch Einwirkungen von Frost und Schnee und anschließendem Tauwasser dringe Wasser in noch bestehende Hohlräume ein, die dann zusammenstürzen, vermeldete die MZ. (Quelle: MZ Aschersleben vom 08.03.2010)

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