LMBV beginnt Erkundungspontons auf dem See für Erkundung mit Bohrgeräten per Kran auszurüsten

Senftenberg/Nachterstedt. Am 22. März beginnen die weiteren Komplettierungsarbeiten der Ar-beitspontons auf dem Concordiasee durch die LMBV und von ihr beauftragte Firmen. Die bereits im Februar zusammengebauten zwei Arbeitsplattformen für Bohrgeräte in der Größe von je 24 mal 12 Meter werden in den kommenden Tagen mit dem notwendigen Equipment (Bohr- und Sondiergeräte, Kompressoren, Notstromaggregate, Container etc.) aufgerüstet. Die zuvor notwendigerweise zu errichtende ufernahe betonierte Standfläche für einen 220-Tonnen-Kran zum Einheben der Ausrüstungen am Schadelebener Ufer konnte zwischenzeitlich fertiggestellt werden. Zuerst werden am 22.03.2011 beginnend die Ankerstützen auf den Pontons eingesetzt. Am 23.03.2011 wird dann das Bohr- und Erkundungsequipment auf die Pontons gehoben. In der 14. Kalenderwoche soll das eigentliche Erkundungsprogramm starten.

Wir laden die Medievertreter anlässlich der Ausrüstungsarbeiten - wie angekündigt - zu einem Fototermin
am 23. März ab 9:00 Uhr am Aussichtspunkt Schadeleben ein, um den Fortgang der Arbeiten zur Ursachensuche für die Böschungsbewegung von Nachterstedt mit zu verfolgen.

Hintergrund: Bei den geplanten seeseitige Erkundungen und Bohrungen sollen von den zwei Pontonarbeitsebenen u. a. 18 Bohrungen niedergebracht werden. Seit dem 1. Februar konnte die LMBV beginnen, die notwendigen Arbeitspontons und Sicherungsboote mit Hilfe eines Slipwagens auf den Concordiasee zu bringen. Die LMBV hat in den zurückliegenden Monaten gemeinsam mit einem interdisziplinären Gutachterteam intensive Planungs- und Genehmigungsarbeiten zur seeseitigen Erkundung bei Nachterstedt vom Concordiasee aus vorangetrieben. Zur Umsetzung dieser Arbeiten sind entsprechend der beim Landesamt für Geologie und Bergwesen (LAGB) eingereichten und zugelassenen 113. Ergänzung zum Abschlussbetriebsplan für das Tagebaurestloch Nachterstedt bis zu 28 Einzelpontons auf dem Concordiasee eingeschwommen und zusammengefügt worden. Mit dem geplanten Bohrungs- und Erkundungsprogramm sollen in den kommenden Monaten die Datenlücken, insbesondere hinsichtlich der an den Rutschungskessel angrenzenden seeseitigen Bereiche, geschlossen werden.

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