LMBV-Pontonersteinsatz zum Sondieren auf dem Concordiasee vom Winde verweht - Bei abflauendem Wind soll Einsatz beginnen

Leipzig/Nachterstedt. Leider musste am 7. April 2011 witterungsbedingt das Einfahren der Arbeitspontons mittels Schubboot zu den ersten Einsatzstellen auf dem Concordiasee durch starken Wind von der LMBV abgesagt werden. Bei vorherrschenden Windstärken von 5 bis 6, mitunter über 40 km/h - Windböen dabei unbeachtet - war ein gefahrloses Manövrieren der Pontons von der Schadelebener Seite des Bergbaufolgesees nicht möglich und auch eine genaue Positionierung auf den vorgegebenen Sondierungs- bzw. Bohrpunkten ausgeschlossen. Der Deutsche Wetterdienst sprach am Vormittag für den Salzlandkreis darüber hinaus eine Unwetterwarnung aus. Die auf dem Arbeitsponton befindlichen Gerätschaften weisen eine ca. 100 m² große Windangriffsfläche aus, so dass für die durchzuführenden Arbeiten nur Windstärken von max. 3 bis 4 zu beherrschen sind. Die Pontonarbeitsmannschaften stehen bereit, um bei besseren Bedingungen unmittelbar in den Folgetagen mit den Sondierungsarbeiten zu beginnen. Von den Plattformen aus werden zunächst Sonden in den Grund gelassen, um Erkundungsbohrungen vorzubereiten. Die angedachten 18 Bohrungen bis in 100 Meter Tiefe sollen voraussichtlich mehrere Monate dauern und  der Gewinnung von Bohrkernen zur weiteren Untersuchung des Hergangs der Böschungswegung vom Juli 2009 dienen.

Zurück