LMBV: Umfangreicher Prüfungs- und Klärungsbedarf für nächste Sanierungsschritte

Gemeinsame Bearbeitungsschritte zwischen LMBV und LAGB notwendig

Leipzig/Nachterstedt. Die LMBV hat am 22.07 2017 die Kommune Stadt Seeland über den Stand bei der Sanierung am Concordiasee informiert. Neben den laufenden Verdichtungsarbeiten in anderen Böschungsbereichen am Tagebau Nachterstedt hatte die LMBV und deren Gutachter in Auswertung des Rutschungsereignisses an der Südwestböschung vom 28. Juni 2016 einen geotechnischen Ursachenbericht erarbeitet und dem Landesamt für Geologie und Bergwesen (LAGB) übergeben. Gleichzeitig erfolgte die Erarbeitung einer Sanierungskonzeption zur weiteren Sicherung der Böschungssysteme im Tagebau Nachterstedt, welche zeitgleich auch dem LAGB zur Verfügung gestellt wurde.

Seitens der zuständigen Bergbehörde LAGB ist zwischenzeitlich ein „Standpunkt zum geotechnischen Ursachenbericht und der daraus abgeleiteten aktualisierten Sanierungskonzeption“ erarbeitet worden. Durch diesen „Standpunkt“ ergibt sich nun ein umfangreicher Prüfungs- und Klärungsbedarf, der in gemeinsamen Bearbeitungsschritten zwischen LMBV und LAGB umzusetzen ist.

Vor diesem Hintergrund und unter dem Aspekt der fortlaufenden Planungen und Maßnahmen zur Herstellung dauerhaft standsicherer Böschungen und damit zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit kann eine angestrebte Zwischennutzung des Concordiasees für das Jahr 2017 derzeit nicht ermöglicht bzw. zugestimmt werden. Hinsichtlich dieser Konstellation hat die LMBV auch die Kommune Stadt Seeland am 22. Juni 2017 darüber offiziell informiert.

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