LMBV: Zum Stand der Sanierungsarbeiten am Knappensee – Derzeit landseitige Verdichtung nahe Maukendorf

Nordwestlicher Uferbereich wird von Ponton aus verdichtet

Senftenberg/Lohsa. Medienvertreter hatten kürzlich Informationen zum Stand der Sanierungsarbeiten im Auftrag des Freistaates Sachsen am Knappensee erbeten. Folgendes konnte die LMBV dazu aus Sicht des Projektträgers mitteilen:

  • Nahe der Ortslage Maukendorf erfolgt im nördlichen Teil des Knappensees derzeit die landseitige Verdichtung des Ufers durch Rütteldruckverdichtung (RDV).
  • Im nordwestlichen Uferbereich wird der Untergrund ebenfalls durch RDV-Technik, welche sich jedoch auf einem Ponton befindet, gesichert.
  • Mit der erfolgreichen Fertigstellung der RDV zum 14.05.2018 im Bereich der B 96 (bisher unzureichend verdichtetes kippenähnliches Material) begann die Umsetzung der Gerätetechnik. An der Einsetzstelle in Groß Särchen ist geplant, ab der 23. KW mit dieser umgesetzten Technik die Herstellung des landseitigen Verdichtungskörpers zu beginnen. Die Herstellung des RDV-Dammes erfolgt von Ost nach West.
  • Voraussichtlich in der 24. KW sollen im Bereich der Ortslage Koblenz die seeseitigen Baggerarbeiten beginnen. Die Aushubmassen werden mittels Schute zur Einsetzstelle gebracht und auf einer Freifläche zwischengelagert.
  • Für die 29. KW ist im Koblenzer Uferabschnitt der Start der seeseitigen RDV nach derzeitigem Ablaufplan vorgesehen. Diese Verdichtungsleistungen sind eine Voraussetzung, um die nachfolgende Baufeldfreimachung (südlich der Knappensee-Siedlung) in der kommenden vegetationsfreien Zeit beginnen zu können.

Nach derzeitiger Kenntnislage liegen alle Arbeiten im Plan, sodass die Freigabe von Uferbereichen nach Abschluss der geotechnischen Sicherungsleistungen Ende 2021 weiterhin möglich erscheint.

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