Chef der Staatskanzlei Gerber: Abstimmung mit Sachsen intensivieren

In punkto Verockerung der Spree soll die Abstimmung mit Sachsen verbessert werden

Potsdam. Für eine verlässliche und bezahlbare Stromversorgung im Zuge der Energiewende sieht Ministerpräsident Dietmar Woidke die Braunkohle weiterhin als unverzichtbar an. „Für die Lausitz heißt das ganz klar: Braunkohle von hier wird auf absehbare Zeit gebraucht“, sagte Woidke auf der Barbarafeier des Energieerzeugers Vattenfall am Mittwochabend in Cottbus. Zugleich bekräftigte der Ministerpräsident seine Position, dass auch die Braunkohle einen stärkeren Beitrag zum Klimaschutz leisten müsse.

Woidke sagte wörtlich: „Wir wollen die Energiewende ehrgeizig vorantreiben und klimafreundlicher werden. Aber die Haushalte dürfen nicht noch stärker belastet werden, und der Industriestandort Deutschland darf nicht unter der Energiewende leiden.“ Daher blieben die konventionellen Träger im deutschen Energiemix zunächst unersetzlich. Die Erneuerbaren Energien seien noch lange nicht in der Lage, die komplette Versorgung abzusichern. Sie seien noch immer nur unzureichend speicherbar und nicht grundlastfähig.

Bei der Barbarafeier der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) am Dienstagabend hatte der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Albrecht Gerber, in Cottbus angekündigt, dass in punkto Verockerung der Spree die Abstimmung mit Sachsen verbessert werden soll.  Nach Angaben von Gerber werden sich Woidke und dessen sächsischer Amtskollege Stanislaw Tillich über länderübergreifende Maßnahmen gegen die Verockerung austauschen. 04.12.2013

Quelle: http://www.stk.brandenburg.de/cms/detail.php?gsid=bb1.c.349532.de

 

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