LMBV: Zwei Pilot-Brunnen bei Spreewitz werden steuerungsseitig ausgerüstet

Senftenberg/Spreewitz. Die technische Ausrüstung von zwei Pilot-Brunnen der LMBV bei Spreewitz kommt voran. Das LMBV-Pilotprojekt gegen die Verockerung der Spree in Ostsachsen steht kurz vor seiner Testphase. Es geht um zwei abgeteufte Filterbrunnen, bei denen zurzeit  die E-Technik und Steuerungen eingebaut werden.

Außerdem begannen die konkreten Abstimmungen mit dem Unternehmen Vattenfall Europe Mining AG hinsichtlich einer Mitnutzung der aktiven Wasserbehandlungsanlage Schwarze Pumpe des Energieunternehmens mit dem Ziel, im Oktober 2015 einen Pump-Testbetrieb zu beginnen. Dann sollen die beiden Brunnen das mit Eisenhydroxid belastete Grundwasser bereits vor dem Flussbett der Spree heben und in die große Grubenwasser-Behandlungsanlage im Industriepark Schwarze Pumpe ableiten. Das dort gereinigte Wasser wird dann in die Spree und das abgesonderte Eisenhydroxid im LMBV-Restloch Spreetaler See tief eingespült werden.

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