Brandenburgs Ministerpräsident wird LMBV-Ehrenbergmann

M. Platzeck in Cottbus zu Gast bei Lausitzer Sanierungsbergleuten

Berlin/Cottbus. Der brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck wird auf der neunten Lausitzer Barbarafeier der Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) am Freitag (5.12.) in Cottbus als Festredner erwartet. Vor rund 400 Gästen, darunter vielen Vertretern aus Ministerien, Bergämtern, Umweltbehörden, Arbeitsämtern, Kreisen und Kommunen wird Platzeck den Stand der Bergbausanierung in der Lausitz würdigen. Als Dank für sein Engagement als brandenburgischer Umweltminister beim Zustandekommen der Organisation und Finanzierung der Braunkohlesanierung soll er zum Lausitzer Ehrenbergmann ernannt werden. Zum Zeremoniell gehören der „Sprung über‘s Arschleder“ und das „Schlagen des Ehrenbergmannes“.

Der Vorsitzende der Geschäftsführung der LMBV, Dr. Mahmut Kuyumcu wird in seiner Rede hervorheben: „Die Braunkohlesanierung ist eine lohnende Investition in die Zukunft. Sie bereitet den ehemaligen Braunkohleregionen eine ökologisch nachhaltige und ökonomisch chancenreiche Zukunft.“ Die Braunkohlesanierung in den neuen Bundesländern, realisiert durch die LMBV, ist nach dem Urteil von Mitgliedern des Deutschen Bundestages schon heute „eine der größten Erfolgsgeschichten der deutschen Einheit“.

Nach einem Jahrzehnt erfolgreicher Arbeit sind fast drei Viertel der Aufgaben erfüllt und über 40 % der ehemals vom Bergbau geprägten Flächen verwertet und einer neuen Nutzung zugeführt. Neben der Sicherung der stillgelegten Braunkohletagebaue und ihrer Wiedernutzbarmachung zählt auch die Heilung der massiven Eingriffe in den Grundwasserhaushalt zu den Aufgaben der LMBV. Schließlich waren an vielen Standorten die ökologischen Altlasten zu sanieren, unterstreicht Pressesprecher Uwe Steinhuber. Wo immer dies möglich ist, werden die Sanierungsmaßnahmen beschäftigungswirksam realisiert. „Damit gelingt ein wichtiger Beitrag zur Milderung der sozialen Härten in den monostrukturierten Braunkohleregionen mit hoher Arbeitslosigkeit.“ Die gesamte Beschäftigungswirkung der Sanierungsarbeiten beläuft sich derzeit auf durchschnittlich 7.600 Arbeitsplätze. Bisher wurden 7,1 Mrd. Euro in die Braunkohlesanierung investiert. Gedeckt wird der Finanzbedarf im Wesentlichen zu drei Vierteln durch den Bund und zu einem Viertel durch die Braunkohleländer Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Mit freundlichem Glückauf

Uwe Steinhuber
Leiter Unternehmenskommunikation LMBV

Zurück