Gefahren lauern weiter an Restlöchern der Lausitz - Baden nicht erlaubt

Berlin/Brieske. Die LMBV als Eigentümer einer Vielzahl von Restlöchern in der Lausitz warnt vor dem Betreten der Bergbauflächen und dem Baden in den noch nicht freigegebenen Bergbaufolgeseen. Noch ist die Sicherheit an einigen Böschungen nicht hergestellt. Weite Uferbereiche sind noch nicht trittsicher. Die Gefahr von Rutschungen und die Bildung von Schwallwellen bestehen weiterhin in bestimmten noch nicht gesicherten Bereichen, die durch Verbotsschilder (Betreten verboten - Lebensgefahr!) gekennzeichnet sind.

Aus gegebenen Anlass (u.a. unbefugtes Baden am neu entstehenden Bergheider See im Bergbaugelände des Tagebaus Klettwitz-Nord) appelliert die LMBV an die Vernunft der Lausitzer. Pressesprecher Uwe Steinhuber: „ Achten Sie bitte auch auf das Treiben Ihrer Kinder! Bergbauareale sind keine Spielplätze! Wir bitten um Verständnis und Geduld bis zur Freigabe der Seen.“

Die LMBV bemüht sich, die neu entstehenden Seen zügig und in guter Qualität zu fluten. Angesichts der Niedrigwasserführung der Flüsse kann und wird gegenwärtig kein Wasser in der Restseen geleitet werden. In der Lausitz werden 28 größere Gewässer mit 14.500 Hektar Fläche geschaffen. An 17 von diesen Seen hat die Flutung bereits begonnen und die Konturen der künftigen Seen sind bereits zu erahnen. Erst in zwei Seen ist der Endwasserstand erreicht (Schönfelder See und Speicherbecken Dreiweibern). Lediglich der Olbersdorfer See ist bereits von den Nachnutzern zum Baden freigegeben.

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